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2026: Zwischenbilanz Lineare Projekte: Chancen, Learnings, Verbesserungspotenziale

Lineare Projekte wie z.B. die A4 Kassel - Dresden - Görlitz, die A20 Ostseeautobahn, die B6n, die NEL Pipeline oder die Ethylen-Pipeline Süd haben die Archäologie in Deutschland insbes. seit der Wende 1989 stark beschäftigt. Ein Ende ist nicht absehbar, im Gegenteil: Insbesondere die Energiewende geht mit zahlreichen weiteren Trassenbauten und -planungen einher, z.B. SuedLink, SuedOstLink, A-Nord/Ultranet. Was haben wir im Rückblick aus drei Jahrzehnten Trassenarchäologie methodisch und strukturell gelernt? Was lernen wir in den laufenden Planungsprozessen? Was folgt daraus für die Zukunft? Die Tagung möchte zusammentragen, welche übergreifenden Erkenntnisse für Planer und Investoren, Fachfirmen, Denkmalbehörden und Forschende gewonnen wurden.

Die Tagung findet eintägig im Rahmen der Messen "denkmal" und MUTEC in Leipzig (5.-7.Nov.) am Freitag, 6. November statt. Ein 'Call for papers' folgt im Februar 2026.

 

Vorträge

Dr. Harald Stäuble: 30 Jahre Lineare Großprojekte am LfA Sachsen (1995-2025).

Dr. Jörg Bofinger (LfD) & Marco Schrickel M.A: (LfD): Lineare Projekte in Baden-Württemberg, Chancen und Risiken für die Landesarchäologie in Südwestdeutschland.

Dr. Jörg Bofinger (LfD) & Dr. René Wollenweber (LfD): Gaspipelines und Fernverkehrstrassen - große Infrastrukturprojekte im Vergleich.

Dr. Stefanie Berg (BLfD): Erfahrungen bei Linearen Projekte in Bayern in den letzten 25 Jahren.

Dr. Holger Hitgen (TenneT TSO GmbH) & Dr. Jürgen Obmann (BLfD): Grundlagen zur Umsetzung der bodendenkmalpflegerischen Maßnahmen im Erdkabelprojekt SüdOstLink in Bayern.

Dr. Susanne Friederich (LAD Sachsen-Anhalt): Tausende Kilometer Archäologie in Sachsen-Anhalt.

 

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Stand: 28. Jan. 2026