StartseiteAktivitäten und ZieleArchäologie vernetzenBefragung EvaBADGUF für StudierendeDGUF-HandreichungenÜbersicht JobbörsenÜbersicht FachfirmenArchaeology DGUFDGUF und GesellschaftArchäologische InformationenArchäologische BerichteArchäologische QuellenTagungenArchäologiepreiseDer VereinArbeitskreiseMitgliedschaftService
Startseite > Aktivitäten und Ziele > Befragung EvaBA

Evaluation Beruf Archäologie (EvaBA): Umfrage zur beruflichen Situation in der deutschen Archäologie

Wie geht es in der Archäologie Tätigen? Die Antworten schwanken zwischen "es gibt keine Probleme" und "es gibt kein Prekariat und keine Armut" über "wenigstens ist man in dem Job glücklich" bis hin zu "man hat keine Chance". Die DGUF will mit Hilfe der Gemeinschaft aller in Deutschland tätigen Archäologinnen und Archäologen solche Behauptungen und Vermutungen durch Daten und Fakten ersetzen. Nur dann können Verbesserungen da geschehen, wo sie auch gebraucht werden. Nur dann können jenseits eines unverhältnismäßigen Alarmismus zuverlässig die gut funktionierenden Bereiche der archäologischen Arbeitswelt identifiziert werden, über die man sich derzeit keine Sorgen machen sollte.

Wie zufrieden sind Mitarbeiter an Museen? Gibt es wirklich ein so hohes Maß an prekären Beschäftigungsverhältnissen in Grabungsfirmen? Sind Selbstständige im Vergleich zu Festangestellten "arm, aber glücklich"? Wo läuft es bewundernswert gut? Je mehr Archäologinnen und Archäologen an der Umfrage teilnehmen, desto belastbarer und aussagekräftiger werden die Ergebnisse sein. Daher bitten wir Sie sehr herzlich um Ihre Mitarbeit!

Evaluation Beruf Archäologie (EvaBA)

Zum Fragebogen bei SoSciSurvey (Beantwortung möglich vom 10.6.-15.10.2019) mehr

An wen wendet sich die Umfrage?

  • Alle, die in der Archäologie gänzlich oder teilweise berufstätig sind und dafür auch bezahlt werden (z. B. Mitarbeiter an einem Institut; Mitarbeiter in einer Landesarchäologie; Mitarbeiter an einem archäologischen Museum; Inhaber und Mitarbeiter von Fachfirmen).
  • Alle, die nach einer Unterbrechung wieder in der Archäologie arbeiten wollen. Die Unterbrechung soll max. drei Jahre gedauert haben (Grund: die Studie soll die aktuelle Situation erfassen).
  • Alle wiss. Hilfskräfte, Doktoranden und Post-Docs in den Archäologien.
  • Studierende, die jenseits von bezahlten Praktika und Lehrgrabungen ein Einkommen aus archäologischer Berufstätigkeit haben.
  • Alle Volontäre in der Archäologie oder einem archäologienahen Bereich.
  • Alle, die eine normalerweise eindeutig zu bezahlende Tätigkeit aus der Not heraus unbezahlt (oder ALG-subventioniert) tun müssen, z. B. die Nachbearbeitung von Funden.
  • Alle Berufstätigen, die zwar keine ausgebildeten Archäologen sind, aber ihren Lebensunterhalt teilweise (mind. ein Viertel des Einkommens) oder gänzlich aus der Archäologie heraus generieren, z.B. häufig für die Archäologie arbeitende Anthropologen, Archäozoologen, Öffentlichkeitsarbeiter etc.

Mit "Archäologie" meinen wir alle Archäologien: Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Christliche Archäologie usw.

An wen wendet sich die Umfrage nicht?

  • Nicht an ehrenamtlich in der Archäologie Tätige, z. B. wendet sie sich nicht an ehrenamtliche Sondengänger, an Mitglieder von Reenactment-Gruppen oder an Personen, die ehrenamtlich in archäologischen Vereinen tätig sind (und keinen anderen bezahlten archäologischen Beruf ausüben).
  • Nicht an ehemals in den Archäologien Tätige (z. B. Berufstätige, Pensionäre und Rentner, die länger als drei Jahre aus dem Beruf Archäologie ausgeschieden sind).
  • Nicht an Kolleginnen und Kollegen, die in den zurückliegenden drei Jahren nur außerhalb Deutschlands in der Archäologie berufstätig waren.

Wonach möchten wir Sie fragen? Themen und Gliederung des Fragebogens
A: Generelle, ganz persönliche Einschätzung der Berufssituation in der Archäologie (Freitext)
B: Angaben zur Person
C: Berufstätigkeit in der Archäologie
D: Arbeitsumstände (z.B. Arbeitsplatz, Sicherheit, Gesundheit, Weiterbildung, Arbeitsatmosphäre)
E: Einkommen
F: Berufszufriedenheit
G: Vereinbarkeit von Familie & Beruf
H: persönlicher Blick in die Zukunft

Wieso fragen wir Sie nach Ihrer Berufszufriedenheit?

Wir möchten jenseits rein materieller Aspekte im Berufsleben erfahren, wie es um die berufliche Zufriedenheit in der deutschen Archäologie steht, wie Sie Ihre wirtschaftliche Situation und Beschäftigung persönlich wahrnehmen und einschätzen. Dafür nutzen wir ein international bewährtes System, den sog. Job Description Index (JDI). Bitte antworten Sie in diesem Abschnitt der Befragung möglichst spontan, ohne lang zu grübeln.

Das Ausfüllen des Fragebogens

  • Wir verwenden die Online-Plattform SoSciSurvey, die keinerlei Tracking vornimmt und die es den Durchführenden der Befragung nicht ermöglicht, z.B. auf die ID eines PC-Anschlusses o.ä. zurückzuschließen.
  • Das Ausfüllen des Bogens dauert etwa 35 Minuten. Das ist viel Zeit, uns ist das sehr bewusst! Aber die Ergebnisse sollen schließlich aussagekräftig und belastbar sein, und deshalb möchten wir Sie gründlich befragen. Selbstverständlich haben wir alles Überflüssige weggelassen!
  • Es ist wichtig, dass sich möglichst viele im Berufsleben befindliche Archäologinnen und Archäologen an der Umfrage beteiligen. Ihr ausgefüllter Fragebogen zählt also und ist uns sehr wichtig! Nur so kann ein repräsentatives Bild entstehen.
  • Arbeiten Sie zugleich (z. B. in Teilzeitbeschäftigungen) in zwei sehr unterschiedlichen Bereichen oder Anstellungen in der Archäologie, vermengen Sie bitte diese Erfahrungen nicht, sondern füllen Sie für jede Teilzeitstelle einen eigenen Fragebogen aus. Diese Bitte geht auch an Alle, die innerhalb der vergangenen drei Jahre einen Jobwechsel erlebt haben, bei denen sich die beiden Tätigkeiten und ihre Rahmenbedingungen deutlich unterscheiden, z. B. vom (bezahlten) Doktoranden zum Volontär.
  • Der Fragebogen soll über alle unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche der Archäologie hinweg vergleichbar sein. Daher werden Allen die gleichen Fragen gestellt. Klar: nicht jede Frage und jeder Aspekt trifft auf alle Personen gleichermaßen zu. Sollten Fragen auf Ihre individuelle Arbeit ganz und gar nicht zutreffen, ist dies kein Problem: Bitte markieren Sie einfach "nicht zutreffend" und gehen weiter (überspringen Sie also die Frage bitte nicht). Sie helfen damit den Auswertern sehr.
  • Sie können jederzeit frei vor- und zurückblättern, Antworten auch nachträglich korrigieren oder konkretisieren. Das alles geht aber nur so lange der Fragebogen (ganz am Ende) nicht geschlossen wurde. Danach ist eine Rückkehr in den Bogen nicht mehr möglich.
  • Sie können das Ausfüllen des Fragebogens nicht mit einem Ausstieg aus der Plattform unterbrechen - wegen der sicheren Anonymität der Teilnehmer darf ein späterer Wiedereinstieg in Ihren Fragebogen nicht möglich sein. Laut SoSciSurvey scheint es jedoch möglich, das Ausfüllen für wenige Stunden zu unterbrechen (und dabei den Rechner in den Ruhezustand zu versetzen/fallen zu lassen) und dann fortzufahren. Das Browserfenster muss geöffnet bleiben. Wenn Sie die Befragung nicht jetzt, sondern zu einem späteren Zeitpunkt ausfüllen wollen, können Sie in Ihrem Kalender die Kurzadresse www.DGUF.de/evaba notieren.

Die Umfrage wird bis 15. Oktober 2019 fachöffentlich zur Beantwortung bereitstehen. Anschließend wird sie wissenschaftlich ausgewertet und publiziert. Wir werden darüber in unseren Kanälen informieren, v. a. im DGUF-Newsletter, den Sie dort kostenlos abonnieren können.

 

Stand: 25. Juli 2019

Evaluation Beruf Archäologie (EvaBA)

Zum Fragebogen bei SoSciSurvey (Beantwortung möglich vom 10.6.-15.10.2019) mehr

Ausführlichere Informationen zur Befragung EvaBA PDF

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

Mehr auf DGUF.de

Ausführlichere Informationen zur Befragung EvaBA (PDF)


Mehr im WWW

Zum Fragebogen bei SoSciSurvey (Beantwortung möglich vom 10.6.-15.10.2019)

KontaktImpressum / DatenschutzSeite druckenSeite empfehlen