
Geschäftsführerin seit Juni 2011, von Oktober 2011 bis Mai 2012 auch Schatzmeisterin der DGUF
Janina Lamowski legte während ihres Studiums der Ur- und Frühgeschichte, Biologischen Anthropologie und Klassischen Archäologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ihren Schwerpunkt auf das interdisziplinäre Arbeiten zwischen Archäologie und Anthropologie. 2006 verfasste sie ihre Jahresarbeit, eine große Hausarbeit ähnlich der jetzigen Bachelorarbeit mit dem Titel: "Die Schnurkeramik - Konventionen eines Kulturkomplexes am Beispiel dreier Gräber (AE 62, AE 66, AE 275) aus dem schnurkeramischen Gräberfeld bei Altenburg, Gemarkung Kosma".
Ihre Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 hatte das Thema "Anthropologische Auswertung insbesondere der Südgruppe des Gräberfeldes von Mühlen Eichsen unter Berücksichtigung der Bestattungssitten und paläodemographischer Aussagen". Mühlen Eichsen, 20 Kilometer nordwestlich von Schwerin gelegen, ist mit circa 5.000 Bestattungen die bis heute größte bekannte Nekropole der vorrömischen Eisenzeit. Janina Lamowski stellte in ihrer Abschlussarbeit Bezüge zwischen anthropologischen und archäologischen Parametern her und setzte sich intensiv mit den Möglichkeiten und Grenzen der Leichenbrandbestimmung sowie anschließender Untersuchungen auseinander. Die Publikation der Magisterarbeit wird 2012 erfolgen.
Im Sommer 2010 war Janina Lamowski zunächst bei einer Grabungsfirma in Bayern in unterschiedlichen Projekten beschäftigt. Von September 2010 an war sie dann für ein halbes Jahr in der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Atelier Brückner in Stuttgart als Praktikantin angestellt und maßgeblich an einer Pressemappe des Rautenstrauch-Joest-Museums beschäftigt. Darüber hinaus aktualisierte sie die Website, war für internationale Presseanfragen zuständig und organisierte die Award-Einreichungen, wie beispielsweise die Teilnahme am Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. Zurzeit ist sie entschlossen zu promovieren und recherchiert nach einem geeignetem Thema.
Schon im Studium engagierte sich Janina Lamowski ehrenamtlich: Sie war von 2006 bis 2008 Mitglied im Fachschaftsrat für Ur- und Frühgeschichte. Von 2007 bis 2008 war sie im Beirat des Dachverbandes Archäologischer Studierendenvertretungen e.V. (DASV) als stellvertretende Regionalvertreterin Ost tätig. Ferner war sie Teil des Organisationsteams der Bundesfachschaftentagung 2009 in Jena. Sie wurde nicht zuletzt wegen der Kooperation zwischen DASV und DGUF auf die DGUF aufmerksam und 2008 Mitglied. Seit 2010 kennt sie die Arbeit des Vorstandes und des Beirates durch ihre Tätigkeit als DGUF-Pressesprecherin. Janina Lamowski erklärte während der Jahrestagung im Juni 2011: "Vorstand und Beirat sind sehr engagiert. Leider erreicht das noch nicht alle Mitglieder. Deswegen liegen mir mehr Transparenz der Vorstands- und Beiratsarbeit und ein Wir-Gefühl innerhalb des Vereins sehr am Herzen!"
Kontakt:
geschaeftsfuehrung[at]dguf.de
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