Wegen des Erfolges der letzten Wahlprüfsteinaktionen der DGUF bei den Bundestagswahl in 2009 und die Landtagswahlen
in Schleswig-Holstein, hat sich innerhalb der DGUF eine Arbeitsgruppe intensivst bemüht, auch für die Landtagswahlen von
NRW einen Katalog von Wahlprüfsteinen zu erstellen.
Unter Wahlprüfsteine NRW finden Sie diese.
Aufruf für Beiträgen für die DGUF-Tagung 2010 in Aschaffenburg
Unter DGUF-Tagung 2010 finden Sie den Call for Papers für die diesjährige Tagung der DGUF in Aschaffenburg.
Das Thema ist dieses Jahr: Archäologie und Macht. in Aschaffenburg
Aktion gegen illegalen Antikenhandel stößt auf positive Resonanz
Die DGUF und ihre Kooperationspartner haben im Jahr 2009 eine bundesweite Aktion gegen illegalen Antikenhandel gestartet.
Dabei wurden die Kultusministerien (und in Hessen auch das Justizministerium) angeschrieben.
Ein Beispiel des Anschreibens finden Sie hier.
Die Reaktionen aller Kultusministerien wurden in folgendem PDF zusammengefasst:
Reaktionen .
Wir freuen uns, dass unsere Unterstützungsaktion auf so positive Resonanz stößt und werden auch weiter am Thema "dran bleiben".
Antworten zu den WAHLPRÜFSTEINEN ZUR BUNDESTAGSWAHL 2009 / Landtagswahl Schleswig-Holstein
Unter Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl finden Sie die Antworten der Parteien
(soweit wir welche erhalten haben) zu unseren Wahlprüfsteinen. Zusätzlich sind über die Logo's der Parteien deren Wahlprogramme herunterladbar.
Beachten Sie bitte die "Tooltipps" der Logo's da diese Hinweise auf die Seiten in den Wahlprogrammen zeigen, die für die Sie interessant sein könnten.
Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. / DGUF hat anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl Wahlpfrüfsteine gesetzt.
Das heißt sie befragt die Parteien zu betimmten Sachverhalten der Archäologie in Denkmalpflege, Museen, Forschung
und Bildung. Die Antworten sollen es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, ihre Wahlentscheidung am 27. September 2009
auf eine breitere Grundlage zu stellen. Dies ist gerade für die Themenbereiche wichtig, die von den Medien wie auch den Parteien
selbst nicht in der Vordergrund gerückt werden, so dass die Antworten der Parteien einen Ausgleich in der Berichterstattung bieten können.
Dieser Fragenkatalog beinhaltet acht Fragenkomplexe zu verschiedenen, für den Bund relevanten Themen, angefangen beim Staatsziel Kultur und
der nach Auffassung der DGUF damit verbundenen Kulturverträglichkeitsprüfung, zur Finanz- und Kulturpolitik des Bundes, zur Bildungspolitik nach
dem Einsetzen des Bologna-Reformprozesses, zur Situation der Museen, zum Bürgerschaftlichem Engagement und zum Kulturgüterschutz.
Die DGUF begreift die Fragen auch als Angebot an die Politik, mit ihr in den Dialog zu treten. Hierfür sieht die DGUF eine besondere Dringlichkeit.
Um die Hintergründe und Ziele der Fragen genauer zu umreißen, wurde jeweils der Sachstand näher erläutert.
Die DGUF verweist darauf, dass die jüngsten Debatten im Bundestag zur innerstaatlichen Umsetzung der UNESCO-Welterbekonvention oder vor einiger Zeit
zum Kulturgüterschutzgesetz beispielhaft gezeigt haben, dass diese Themen wesentlich von der Bundesebene beeinflusst werden. Schließlich nimmt die DGUF Bezug darauf,
dass die Archäologie auch konkreter Bestandteil und Instrument deutscher Außenpolitik ist. Der Bereich der Internationalen Zusammenarbeit bildet daher in den
Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl einen Schwerpunkt, der sich letztlich auf Kernfragen zur Ratifizierung und Transformation internationaler Konventionen unter
dem Dach der Vereinten Nationen und des Europarates in Deutschland verdichtet. Schließlich werden die Parteien um eine kurze Darstellung ihrer Initiativen und
Positionen bei relevanten Gesetzesinitiativen im Deutschen Bundestag im Verlauf der vergangenen beiden Legislaturperioden gebeten.
Die DGUF möchte die Antworten ab dem 14. September allen Interessierten zugänglich machen.
Auf der Seite Wahlprüfsteine findet ihr die an die Parteien verschikten Dokumente und eine Zusammenfassung von den
Themen die in dem Fragenkatalog behandelt worden sind.
Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) e.V. stellt sich vor:
Die DGUF ist der größte bundesweit tätige Zusammenschluß von Ur- und FrühgeschichtlerInnen und an der Archäologie interessierten Laien.
Sie gibt die Zeitschrift Archäologische
Informationen", die Schriftenreihe Archäologische
Berichte" und die Internet-Seite www.dguf.de"
heraus. Sie führt jährlich eine Tagungdurch und verleiht alle zwei Jahre den Deutschen
Archäologiepreis". Sie bietet ein Forum für Gedankenaustausch
und Zusammenarbeit, fördert die Anliegen der Archäologie in der Öffentlichkeit
und gibt fachpolitische Anstöße.
Unsere Mitglieder sind Einzelpersonen,
die sich für die Archäologie engagieren, aber auch Vereinigungen und
Institutionen. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, sich zu positionieren,
sich zu engagieren und sich zu profilieren.
Die DGUF ist ...
mit ca. 650 Mitgliedern die größte bundesweit tätige Vereinigung
von an der Archäologie Interessierten: Laien und Fachwissenschaftler, Professoren
und Studenten. Zudem ist die DGUF der bundesweit einzige Verband für Ur- und Frühgeschichte, der persönliche
Mitglieder aufnimmt - und verleiht so Privatpersonen zu Belangen der Archäologie
Stimme.
Jedes Mitglied ist eingeladen, sich aktiv in die Arbeit der DGUF einzubringen
oder sich in einem der verschiedenen Arbeitskreise zu engagieren. Die DGUF bietet
ihren Mitgliedern dabei ein Forum für Gedankenaustausch, Diskussion und
Zusammenarbeit. Die von der DGUF herausgegebene Zeitschrift Archäologische
Informationen" - für Mitglieder kostenlos! - wirkt dabei als Plattform
weit über die DGUF hinaus.
Die DGUF will ...
die Anliegen der Ur-/Vor- und Frühgeschichte und angrenzender Wissenschaften
fördern. Das Heraustragen archäologischer Belange in die Öffentlichkeit
und die Verbreitung gesicherter Erkenntnisse sind dabei ebenso Ziel wie die
Unterstützung der ur- und frühgeschichtlichen Forschung und Lehre
oder die Klärung von Berufs-, Fach- und Studienfragen. Der DGUF geht es
auch darum, in diesem Sinn in etablierte Facheinrichtungen hineinzuwirken.
Die DGUF versteht sich als Ansprechpartner
auch für außergewöhnliche Sachthemen. Das zeigen auch die Arbeitsbereiche
der beiden momentan in der DGUF aktiven Arbeitskreise.
Aufgeschlossenheit neuen Entwicklungen
in der Archäologie gegenüber auf der einen, kritischer Umgang mit
der Geschichte des Faches auf der anderen Seite prägen die DGUF seit ihrer
turbulenten Gründung im Jahr 1969.
Die DGUF macht ...
zum Beispiel Redaktionsarbeit. So gibt sie - in der Regel zweimal jährlich
- die Zeitschrift Archäologische Informationen"
heraus. Die AI ist für Mitglieder kostenlos. Für Mitglieder deutlich
verbilligt sind die Bände der Archäologischen
Berichte", welche - zumeist monografisch - archäologisch-historische
Themen behandeln und in loser Folge erscheinen.
Jedes Jahr veranstaltet die DGUF
eine Tagung. Jede Tagung steht unter
einem bestimmten Thema, die Vorträge werden in der jeweils nächsten
AI veröffentlicht.
Persönlicher Einsatz und Mitmachen ist in den Arbeitskreisen
gefordert. Im Moment sind die Arbeitskreise AK1: Archäologie
im Schulbuch", "AK2: Archäologie
als Wirtschaftsfaktor. Wissenschaft als Dienstleistung" und
"AK4 - Archäologischer
Kulturgutschutz" aktiv und laden Interessenten zur Mitarbeit ein.
Engagierte Mitglieder haben - in Abstimmung mit dem Vorstand - die Möglichkeit,
einen eigenen AK unter dem Dach der DGUF ins Leben zu rufen.
Die DGUF verleiht
...
den Deutschen Archäologiepreis. Anläßlich
ihres 25jährigen Bestehens hat die DGUF 1994 beschlossen, einen Preis für
herausragende Leistungen in der Archäologie zu stiften. 1999 wurde der
Preis zum ersten Mal vergeben, 2001 zum zweiten Mal.
Wer wird der nächste Preisträger
sein? Vorschläge können von jedem Mitglied der DGUF gemacht werden
...
Die DGUF lädt
... Sie ein, bei ihr Mitglied
zu werden.