Archäologische Informationen 27/2, 2004


DGUF-Nachrichten

ERMISCHER, Gerhard

Einladung zur Jahrestagung der DGUF 2006 - Echt Falsch

209

GEHLEN, Birgit

Archäologische Berichte

209

RIEMER, Heiko

Fünf Jahre Erfahrungen mit dem Review-System der Archäologischen Informationen

210

REDAKTIONSTEAM

Hinweise der Redaktion / Redaktionsrichtlinien für die Archäologischen Informationen

211-213

 

REZENSIONSANGEBOTE

213-214

 

Adressen der Mitglieder des Vorstandes und des Beirates der DGUF

214-215

 

Bestellliste Archäologische Informationen

PDF-Datei (6 KB)

 

 

 



Das aktuelle Thema: Daten und Raum - Analyse räumlicher Daten

CLAßEN, Erich

Verfahren der „Sozialen Netzwerkanalyse" und ihre Anwendung in der Archäologie

219-226

COTT, Eva und Irmela HERZOG

Archäologische Schwerpunktbildung im Flächennutzungsplan der Stadt Erkelenz, Kreis Heinsberg, Rheinland

227-231

MISCHKA, Doris

Aoristische Analyse in der Archäologie

233-243

PANKAU, Claudia

Methodische Fragen bei der zeitlichen Klassifizierung und räumlichen Fixierung von Fundstellen im Rahmen von Besiedlungsstudien. Ein Fallbeispiel von der östlichen Schwäbischen Alb

245-249

WILBERTZ, Otto Mathias und Torsten Harry GOLISCH

Landesweit im Einsatz: ADABweb – das Denkmal-Informationssystem mit GIS-Funktionalität

251-255

     

Forum

BREM, Hansjörg

Die Schweiz als Zufluchtsort für Nazi-Archäologen? – Eine Replik auf die Rezension von Martina Schäfer, St. Gallen, zum Werk von Uta Halle in „Archäologische Informationen" 26, 2003, 520-523

259-262

     

Berichte

DIETRICH, Reinhard

AK 5 der DGUF: Archäologischer Kulturgutschutz

265-268

KARL, Raimund

Zur Theorierezeption in der Ur- und Frühgeschichte in Ostösterreich seit 1945

269-292

KINKELDEY, Thomas

Rastern archäologischer Zeichnungen mit dem Computer

293-298

     

Bücher

 

Rita Amedick et al.: Wunder antiker Technik. Automaten. Orgeln. Uhren. Wasserspiele.
(Heiko FABIG)

301

 

Lukas Clemens: Tempore Romanorum constructa. Zur Nutzung und Wahrnehmung antiker Überreste nördlich der Alpen während des Mittelalters
(Markus C. BLAICH)

302-303

 

Klaus Gerken: Studien zur jung- und spätpaläolithischen sowie mesolithischen Besiedlung im Gebiet zwischen Wümme und Oste
(Birgit GEHLEN)

304-305

     

Magisterarbeiten & Dissertationen

 

Die Keramik der linienbandkeramischen Siedlung Göttingen-Grone/Fachmarktzentrum

309-311

 

Verbreitung der großen Jagdfauna in Mittel- und Westeuropa im oberen Jungpleistozän. Ein kritischer Beitrag

313-316

 

Die neolithische Besiedlung der Oase Dakhla in der Westwüste Ägyptens

317-326

   

 


Das Allerletzte

327



Zum traditionellen Termin, zu Christi Himmelfahrt, vom 25. bis 28. Mai, findet auch 2006 wieder die Jahrestagung der DGUF statt. Tagungsort ist die Bundeshauptstadt Berlin an der traditionsreichen Humboldt-Universität, und das Tagungsthema hat es in sich: „Echt falsch" lautet es und wir wollen in Berlin ein ganz heißes Eisen anfassen – Original und Rekonstruktion. Ein Thema voller Emotionen und Widersprüche. Während Puristen jede Rekonstruktion als zeitverhaftete und fehlerbehaftete Fälschung ablehnen, bewegen Großrekonstruktionen wie der Wiederaufbau der Frauenkirche Hunderttausende von Menschen. Nahe des Palasts der Republik, um dessen Erhaltung, Abriss und mögliche Rekonstruktion des Berliner Schlosses heftige Diskussionen toben, wollen wir uns diesem Thema von verschiedenen Seiten nähern. Für Archäologen beginnt der Streit um die reine Lehre natürlich schon viel früher: Soll man, darf man, will man überhaupt noch ausgraben?

Die Vorträge im Senatssaal der Humboldt-Universität versprechen da spannend, anregend und gelegentlich sogar aufregend zu werden. Zusammen mit den Kollegen vom Institut für Ur- und Frühgeschichte arbeiten wir auch an einem entsprechend interessanten und abwechslungsreichen Exkursions- und Beiprogramm. Geplant ist, gemeinsam mit der Studentenschaft, auch eine eigene DGUF-Party, eine Fahrt auf der Spree und, und, und... Dem Thema angepasst wollen wir auch Restauratoren für unsere Tagung begeistern, Architekten zu Wort kommen lassen und natürlich Betroffene, die mitten drin stehen im Kampf um das Berliner Schloss. Es verspricht also eine ganz besondere, spannende, ungewöhnliche Tagung an einem faszinierenden Ort zu werden. Wer schon mal Gusto bekommen hat, der sollte frühzeitig auf Quartiersuche gehen. Bei Berlin-Touristik ist unsere Tagung schon bekannt, da hilft man allen Herbergssuchenden gerne weiter. Denn Berlin ist um diese Zeit Ziel zahlreicher Touristen, und auch die Fußball-WM beginnt nur eine Woche nach unserer Tagung. Wir aber bringen den Ball ins Rollen, ganz bestimmt. Also, auf nach Berlin, zur DGUF, ganz ohne Fußball, garantiert.

Dr. Gerhard Ermischer

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Seit Beendigung der Zusammenarbeit mit dem HOLOS-Verlag in Bonn, bei dem die Archäologischen Berichte 3 bis 7 veröffentlicht wurden, erscheint die von der DGUF herausgegebene Monographien-Reihe ab Band 8 wieder in Kommission beim Verlag Dr. Rudolf Habelt, Bonn, wie dies schon für die beiden ersten Publikationen der Fall war. Um die Schriftleitung zu entlasten, wird die Herausgabe der Archäologischen Berichte weiterhin von Birgit GEHLEN betreut. Interessierte AutorInnen und LeserInnen mögen sich auch in Zukunft mit Manuskriptvorschlägen und Bestellungen an sie richten (Dr. des. Birgit Gehlen, Archäologie & Graphik, An der Lay 4, D-54578 Kerpen-Loogh, Tel. 06593 / 98 96 42, Fax 989643, e-mail: bgehlen.archgraph(at)t-online.de).


Derzeit wird folgendes Verfahren bei der Übernahme eines Werkes zur Veröffentlichung angewandt: Nach Annahme des Manuskriptes für die Publikation in der Reihe Archäologische Berichte durch den Vorstand der DGUF müssen die AutorInnen selbst für die Anfertigung der Druckvorlage Sorge tragen. Richtlinien für die Gestaltung der Publikation werden von Birgit Gehlen ausgegeben. Die Archäologischen Berichte werden entweder im Offset-Druck oder als Digitaldruck auf gutem Graphikpapier in Aufl agen von 100 bis 300 Exemplaren hergestellt. Die AutorInnen fi nanzieren mit dem Ankauf einer Anzahl von Exemplaren ihres Werkes zum reduzierten Preis und ggf. einer einmaligen Bearbeitungspauschale einen Teil der Herstellungskosten; den größeren Teil übernimmt die DGUF in Vorleistung. Nach diesem Verfahren wurden seit 1997 die Bände 8-18 herausgegeben. Zuletzt erschien die Dissertation von Thorsten Uthmeier über das Micoquien, Aurignacien und Gravettien in Bayern. Die Bände 19: Barbara Kraus „Befund: Kind. Überlegungen zu archäologischen und anthropologischen Untersuchungen von Kinderbestattungen" und 20: Andrea Lorenz „Der spätbronzezeitliche Hortfund von Stadtallendorf unter besonderer Berücksichtigung seiner Gläser" sind konkret in der Druckvorbereitung und werden Anfang 2006 erscheinen. Die Bände 21-23 sind in der Planung. Bitte beachten Sie auch die DGUF-Anzeigen in diesem Band. Als Herausgeber hoffen wir, mit der Reihe Archäologische Berichte weiterhin die Voraussetzungen schaffen zu können, einer größeren Zahl von ArchäologInnen ein preiswertes und gut erreichbares Forum für die Verbreitung ihrer Arbeiten zu bieten. Interessierte AutorInnen werden hiermit gebeten, nähere Auskünfte bei Birgit GEHLEN einzuholen.

Dr. des. Birgit Gehlen

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Mit Band 23/2 (2000) haben wir das Review-System für die Archäologischen Informationen eingeführt, insbesondere, um die Redaktion zu entlasten und die Qualität der Beiträge anzuheben.

Wir sind schon mehrfach gefragt worden, wie dieses vor allem im englischsprachigen Raum sehr verbreitete System „funktioniert", und vor allem, wie viele Beiträge denn nun angenommen oder abgelehnt wurden. Wir haben daher den Wechsel der Schriftleitung zum Anlaß genommen, die Unterlagen der letzten fünf Jahre einmal durchzusehen und eine kleine Statistik hier vorzulegen.

Das Review-Verfahren sieht eine Beurteilung der bei der Redaktion zum Druck eingegangenen Beiträge durch einen oder mehrere Gutachter vor. Außer den Mitgliedern des dafür eigens eingerichteten Redaktionsbeirats, haben in der Vergangenheit auch zahlreiche auswärtige „Spezialisten" die Mühe und Verantwortung auf sich genommen, die Beiträge durchzusehen und zu beurteilen. Die anfänglich gehegte Befürchtung, daß sich durch den Beurteilungsprozess der Druck der Beiträge erheblich verzögern würde, hat sich als unbegründet herausgestellt – und dies ist vor allem der ausnahmslos schnellen Bearbeitung durch die Gutachter zu verdanken: Das schnellste Review-Verfahren war innerhalb einer Woche beendet (!), die Regel sind Zeiträume zwischen zwei und sechs Wochen. Längere Verzögerungen waren vor allem der Tatsache zuzuschreiben, daß Beiträge formal oder inhaltlich erheblich verbessert werden mußten und in einigen Fällen eine Beurteilung durch die Schiedsrichter mehrfach durchlaufen haben. Am Ende einer Beurteilungsrunde steht die für die Gutachter und die Redaktion unter Umständen nicht immer einfache Entscheidung, ob ein Beitrag angenommen, zur Überarbeitung zurückgeschickt oder endgültig abgelehnt werden soll. In der Regel haben wir uns bei größeren oder nur schwer zu beurteilenden Beiträgen um mehr als einen Gutachter bemüht. Ließ die Gutachtermeinung keine Zweifel (oder war sie einstimmig), so ist die Redaktion den Gutachtern gefolgt. Waren die Gutachter unterschiedlicher Meinung (oder waren zumindest deutlich divergierende Tendenzen zu erkennen), so lag es bei der Redaktion oder einem drittem Gutachter, zu entscheiden.

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren 32 Beiträge von der Redaktion ins Review-Verfahren geschickt, zum größten Teil „freie" Beiträge für die Kolumne „Berichte". Die Bilanz zeigt ein überwiegend positives Bild: 14 Beiträge wurden im ersten Durchlauf z.T. mit Korrekturaufl agen zum Druck angenommen. Bei neun weiteren Beiträgen erfolgte die Annahme schließlich nach erheblichen Veränderungen des Manuskriptes, wobei oftmals ein zweiter Durchlauf bei den Gutachtern vorausging. Neun Beiträge wurden in der ersten oder zweiten Runde abgelehnt oder vom Autor/oder der Autorin nach der ersten Runde zurückgezogen. Ablehnungen geschahen übrigens nicht nur aus inhaltlichen Gründen, einige Beiträge scheiterten auch an formalen Hürden – vor allem mangelhafte Zitation und Abbildungsvorlagen.

Von 1999 bis 2005 habe ich als Schriftleiter der DGUF die Redaktion der Archäologischen Informationen betreut. Während der DGUF-Jahrestagung 2005 in Worms wählten die Mitglieder Andrea Zeeb-Lanz zur neuen Schriftleiterin, die zusammen mit Axel Posluschny und Markus C. Blaich die Redaktion mit Band 28/1&2 der Archäologischen Informationen übernehmen wird.

Die alte Schriftleitung dankt all den Redaktionskräften und den Redaktions-BeirätInnen, die die vergangenen Jahre mitgeholfen haben, sowie Birgit Gehlen und den DGUF-Vorständen für ihre Kooperation und Unterstützung. Viel Glück der neuen Redaktion!

Heiko Riemer

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Ab Band 28/1&2, 2005 (erscheint im Frühsommer 2006) werden neue Richtlinien der Redaktion gelten. Wir informieren Sie in diesem Heft und auf der website der DGUF darüber. Für Band 28/1&2 werden bis Ende Januar 2006 noch Beiträge entgegengenommen.

Redaktionsrichtlinien für die Archäologische Informationen

Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Publikationsgarantie übernommen werden. Über die Annahme entscheidet der Redaktionsbeirat gemeinsam mit der Schriftleitung. Die Redaktion ist grundsätzlich berechtigt, kleinere stilistische Korrekturen vorzunehmen. Eventuelle Änderungsempfehlungen müssen für die Publikation berücksichtigt werden. Die Autorinnen/Autoren werden über die Änderungsvorschläge und Annahme oder Ablehnung ihrer Manuskripte informiert. Neben Text und gegebenenfalls Anmerkungen muss jeder Aufsatz auch die Anschriften aller Autoren, Bildunterschriften, Abbildungsnachweise, eine Zusammenfassung und ein Abstract sowie Vorschläge für Stichworte und Keywords enthalten.

Korrekturen und Druckfreigabe

Die Autoren erhalten eine Korrektur mit Abbildungen nach dem Umbruch. Bei mehreren Autoren bitten wir, einen Hauptautor zu benennen, der für die Korrekturen, auch gegenüber den Koautoren, verantwortlich ist. Der erste Abzug dient der Eintragung von Korrekturwünschen, die deutlich lesbar und in roter Farbe auf dem Seitenrand zu vermerken sind; falls unvermeidlich, sind Marginalien oder Erläuterungen mit Bleistift gestattet. Auf dem Deckblatt dieses Abzugs ist die Druckfreigabe handschriftlich mit Datum einzutragen. Falls der Autor die Korrekturen nicht rechtzeitig zurücksendet, gilt die Druckfreigabe als erteilt. Wenn die Autoren sich nicht anders äußern, geht die Redaktion davon aus, dass sie mit der Veröffentlichung ihrer Adressen (dienstlich oder privat) einverstanden sind. Nach dem Erscheinen des Beitrages erhalten die Autoren die Abbildungsvorlagen und sämtliche elektronischen Medien zurück.

Sonderdrucke

Für Beiträge in den Archäologischen Informationen erhält jeder Beitrag kostenlos 10 Sonderdrucke (auch bei mehreren Autoren/Autorinnen) und auf Wunsch eine PDF-Datei. Die Inhaltsverzeichnisse und Zusammenfassungen der Bände ab Band 17/1 erscheinen auch im Internet unter der Adresse: http://www.dguf.de/ArchInfo/ai.htm.

Text in digitaler Form

Es können nur Manuskripte, die auf CD oder DVD geliefert werden, angenommen werden (andere elektronische Medien, selbst Disketten, können nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit der Redaktion akzeptiert werden). Die Datenträger sind in einer festen, bruchsicheren Versandpackung einzureichen. Die Textdatei muss im Rich Text Format (.rtf) erstellt sein. Bitte geben Sie immer das verwendete Programm (inkl. Programmversion und Betriebssystem) auf dem Medium an. Der Text darf auf keinen Fall in irgendeiner Weise formatiert sein (stattdessen: keine Einzüge, einfacher Zeilenabstand, keine Tabulatoren, linksbündig, Text in Times New Roman 12pt). Ab sofort wird darum gebeten, bei Fußnoten die automatische Fußnotenverwaltung zu verwenden, da so gegebenenfalls Streichungen, Ergänzungen und Umstellungen der Fußnoten vor dem Satz einfacher durchgeführt werden können. Änderungen, die die Reihenfolge und Anzahl von Fußnoten betreffen, können nach dem Satz nicht mehr durchgeführt werden. Tabellen, Karten und Abbildungen werden alle als Abbildungen behandelt und entsprechend bei den Abbildungsunterschriften durchgängig durchnummeriert.

Text als Ausdruck

Der Text des Manuskriptes muss zusätzlich in guter Qualität, d.h. in schwarzem, klaren Ausdruck bzw. maschinenschriftlicher Ausführung eingereicht werden. Hierin müssen alle gewünschten Druckanweisungen wie Fettdruck, Kursivdruck, Sonderzeichen enthalten oder deutlich (farbig!) gekennzeichnet sein. Name, Vorname, Titel und Adresse der Autorin / des Autors müssen vollständig angegeben werden.

Digitale Abbildungen und Tabellen

Da wir ab Band 25/1&2 den Druck von Offset-Druck auf Druck direkt vom Datenträger umgestellt haben, müssen die Abbildungen, Tabellen und Fotos wenn möglich digital im Format TIFF bei Rasterabbildungen geliefert werden. Für Vektorabbildungen werden die Formate Adobe Illustrator, Corel Draw oder in Ausnahmefällen als Windows Metafi le (.wmf) akzeptiert. Alle anderen Dateiformate sind nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit der Redaktion möglich. Sollte dies nicht möglich sein, so bitten wir um scanbares Material bester Ausdruck-/Fotoqualität. Datenträger, Dias u.ä. sind in einer festen, bruchsicheren Versandpackung einzureichen. Auf keinen Fall dürfen digitale Abbildungen in die Textdatei eingefügt werden! In keinem Fall dürfen die Abbildungen den Satzspiegel von 160 mm Breite überschreiten. Wenn graphisch sinnvoll, sollte die Spaltenbreite von 77 mm eingehalten werden. Bei Tafeln, Karten o.ä. muss immer ein gezeichneter Maßstab vorhanden sein, die Maßstabangabe allein reicht nicht aus. Schwarzweißfotos müssen in sehr guter Qualität eingereicht oder als Scan mit mindestens 300 dpi als Datei im TIFF-Format auf CD geliefert werden. Tabellen müssen unter Beachtung des Spalten- oder Seitenspiegels als Bild- oder Textdatei in den genannten Formaten eingereicht werden. Alle Abbildungen müssen zusätzlich als Ausdruck mit dem Manuskript geliefert werden. Alle Vorlagen und Dateien müssen eindeutig mit Nachnamen des Autors / der Autorin und mit der Abbildungsnummer gekennzeichnet sein (z.B. Meyer_abb1; auch Tabellen sind als Abbildungen durch zu nummerieren). Text und Zahlen in den Abbildungen sind in einer großen, klaren und serifenlosen Schrifttype (z.B. Tahoma, Arial, Helvetica) einzufügen. In Zeichnungen (auch Dateien) sind generell Strich- oder Punktraster gegenüber feinen Grauschattierungen vorzuziehen, da sie zu besseren Druckergebnissen führen. Die Redaktion geht davon aus, dass die Publikationsrechte für sämtliche Bildvorlagen und Grafiken von den Autoren eingeholt worden sind. Bildunterschriften bzw. Abbildungsnachweis müssen die notwendigen Angaben hierzu enthalten.

Die Redaktion behält sich vor, Manuskripte wegen ungenügender technischer Qualität abzulehnen, ohne sie dem Redaktionsbeirat zur inhaltlichen Prüfung vorzulegen. Beiträge, die nicht als Ausdruck und auf Datenträger bzw. in scanfähigem Format, sondern ausschließlich als E-Mail eingereicht werden, wird die Redaktion zukünftig ebenfalls ohne weitere Prüfung ablehnen.

Zitierweise

Die Zitierweise für die Archäologischen Informationen ist unbedingt zu beachten. Literaturzitate in Form von Fußnoten oder Anmerkungen sind auf jeden Fall zu vermeiden. Literaturzitate sind in ‘naturwissenschaftlicher' Zitierweise als Kurzzitate mit Autor, Jahr und Seitenangabe in Klammern in den Text einzufügen (z.B. BINFORD 1962, 217). Autorennamen sind grundsätzlich in Kapitälchen zu schreiben, nicht mehr in Großbuchstaben! Eine Literaturliste am Ende des Textes enthält die ausführlichen Literaturzitate. Da sich die entsprechenden Regeln als allgemein akzeptierter Standard durchgesetzt haben, ist für Abkürzungen von Zeitschriften oder Reihen in den Vorschlägen der Römisch-Germanischen Kommission für archäologische Publikationen zu folgen. Bei Beiträgen aus Zeitschriften, Sammelwerken, Kongressberichten oder Monographien-Reihen sind unbedingt die vollständigen Literaturzitate mit Herausgeber, Titel, Erscheinungsort und -jahr usw. anzugeben. Seitenzahlen sind vollständig aufzuführen (z.B. 217–225 statt 217 ff.). Bei Verweisen auf Internetpublikationen ist nach dem URL das Datum des letzten Zugriffs (= Datum der letzten sicheren Verfügbarkeit) in eckigen Klammern anzugeben. Die Publikationsregeln der RGK sind im Übrigen bei der gesamten Zitierweise (z.B. Verwendung von Satzzeichen und Aufbau von Literaturlisten) anzuwenden. Es gelten die Richtlinien und Abkürzungsregeln, wie sie von der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts veröffentlicht wurden (Ber. RGK 71, 1990, 973–998 und Ber. RGK 73, 1992, 477–540).

Zitierbeispiele

(Binford 1962)

(Bernbeck 1997, 15–34; 57; 99)

(Steuer 1974; Härke 1991)

(Kalis/Meurers-Balke 1988)

(Marks et al. 1987, Fig. 8.1)

(Sahin 1972)

(Van Leursen 2002)


L i t e r a t u r

L. R. Binford, Archaeology as Anthropology. Am. Ant. 28, 1962/1963, 217–225.

R. Bernbeck, Theorien in der Archäologie (Tübingen, Basel 1997).

H. Steuer, Die Südsiedlung von Haithabu. Ausgr. Haitabu 6 (Neumünster 1974) 9–13.

H. Härke, All Quiet on the Western Front? Paradigms, methods and approaches in West German archaeology. In: I. Hodder (ed.), Archaeological Theory in Europe: the last three decades (London 1991) 187–222.

A. J. Kalis/J. Meurers-Balke, Wirkungen neolithischer Wirtschaftsweisen in Pollendiagrammen. Arch. Inf. 11, 1988, 39–53.

A. E. Marks/J. Peters/W. van Neer, Late Pleistocene and Early Holocene Occupations in the Upper Atbara River Valley, Sudan. In: A. E. Close (ed.), Prehistory of Arid North Africa. Essays in Honor of Fred Wendorf (Dallas 1987) 137–161.

C. Sahin, Die Entwicklung der griechischen Monumentaltäre. Ungedr. Diss. (Köln 1972).

P. M. van Leusen, Pattern to process: methodological investigations into the formation and interpretation of spatial patterns in archaeological landscapes. Diss. Univ. Groningen 2002. http://irs.ub.rug.nl/ppn/239009177 [10.10.2005].


Zusammenfassungen und Abstracts

Um die Archäologischen Informationen den internationalen Publikationsstandards anzupassen, wurde auf der Vorstandssitzung der DGUF 2002 beschlossen, ab Heft 26/1 (2003) alle Artikel mit einer Zusammenfassung (in deutscher Sprache) und einem Abstract (in englischer Sprache) zu veröffentlichen. Davon ausgenommen sind die Beiträge für die Rubriken Bücher, Tagungsberichte, Ausstellungen & Museen und andere kurze Notizen. Verbindlich sind von den zukünftigen Autorinnen und Autoren Zusammenfassungen und Abstracts für die Rubriken aktuell, Forum, Berichte und Dissertationen & Magisterarbeiten einzureichen. Manuskripte, die ohne Zusammenfassung und Abstract eingereicht werden, können von der Redaktion nicht zum Druck angenommen werden. Die Zusammenfassungen und Abstracts dürfen jeweils 200 Worte nicht überschreiten. Sie sind dem Manuskripttext voranzustellen. Den Zusammenfassungen und Abstracts sind Stichworte bzw. Keywords nachzustellen. An alle potentiellen Autorinnen und Autoren ergeht die dringende Aufforderung, den jeweils im Internet angekündigten Einsendeschluss für Manuskripte zu beachten, damit die DGUF die Archäologischen Informationen im gewünschten halbjährlichen Intervall herausgeben kann. Dies gilt in besonderer Weise für die Rubrik aktuell.

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Folgende Bücher wurden der Redaktion zur Rezension in den Archäologischen Informationen angeboten.
Interessierte RezensentInnen melden sich bitte bei Andrea ZEEB-LANZ.

Archäologie in Berlin und Brandenburg 2003. Stuttgart 2005.

J. Bofinger: Untersuchungen zur neolithischen Besiedlungsgeschichte des Oberen Gäu. Materialh. Arch. Baden-Württemberg 68. Stuttgart 2005. Stuttgart 2005.

Die Völkerwanderung: Europa zwischen Antike und Mittelalter. Stuttgart 2005.

I. Ericson/R. Atzbach (Hrsg.): Depotfunde aus Gebäuden in Zentraleuropa. Berlin 2005.

F. Goddio: Versunkene Schätze. Archäologische Entdeckungen unter Wasser. Stuttgart 2005.

J. Haywood: Atlas der alten Kulturen. Stuttgart 2005.

W. Heinz: Der Aufstieg des Christentums. Geschichte und Archäologie einer Weltreligion. Reihe „Theiss Archäologie & Geschichte". Stuttgart 2005.

K. Herberts et al., Pilgerwege im Mittelalter. Stuttgart 2005.

W. Jobst (Hrsg.), Das Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus auf dem Pfaffenberg/Carnuntum Bd. 2: G. KREMER, Die rundplastischen Skulpturen. Wien 2005.

M. Kemkes/N. Wwillburger: Der Soldat und die Götter. Römische Religion am Limes. Stuttgart 2004.

W. Korn: Megalithkulturen. Rätselhafte Monumente der Steinzeit. Stuttgart 2005.

B. Maier: Stonehenge. Archäologie, Geschichte, Mythos. München 2005.

H. Meller (Hrsg.): Erlebnis Archäologie. Zeitreise Bilzingsleben. Einblicke in das Leben vor 370.000 Jahren. CD-ROM für PC. Stuttgart 2005.

Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte Band 73, 2004. Stuttgart 2005. Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte Beiheft 10, 2004. Fundchronik Niedersachsen 2003. Stuttgart 2005.

R. Oth: Völker der Sonne. Versunkene Kulturen Südamerikas. Stuttgart 2005.

M. Reuter/M. Scholz: Geritzt und entziffert. Schriftzeugnisse der römischen Informationsgesellschaft. Stuttgart 2004.

S. Reiter: Die Keramik der Michelsberger Grabenanlage von Bruchsal-Aue. Stuttgart 2002.

S. Reiter: Die beiden Michelsberger Anlagen von Bruchsal „Aue" und „Scheelkopf": Zwei ungleiche Nachbarn. Materialh. Arch. Baden-Württemberg 65. Stuttgart 2005.

H. Schach-Dörges: Das Frühmittelalterliche Gräberfeld bei Aldingen am mittleren Neckar. Materialh. Arch. Baden-Württemberg 74. Stuttgart 2005.

G. Selz: Sumerer und Akkader. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. München 2005.

A. Thiel: Wege am Limes; 55 Ausfl üge in die Römerzeit. Stuttgart 2005.

R. H. Wilkinson: Die Welt der Tempel im alten Ägypten.Stuttgart 2005.

G. Ziegler/A. Hogh (Hrsg.): Die Mongolen. Im Reich des Dschingis Khan. Stuttgart 2005. Zu den Wurzeln europäischer Kulturlandschaft – experimentelle Forschungen. Tagung Schöntal 2002 – Tagungsband. Materialh. Arch. Baden-Württemberg 73. Stuttgart 2005.

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Erich Claßen

Zusammenfassung – Die Verfahren der sozialen Netzwerkanalyse finden in den Sozialwissenschaften breite Anwendung, werden von der archäologischen Forschung bislang aber kaum wahrgenommen. Ziel der Netzwerkanalyse ist die Entdeckung und Darstellung der Struktur für ein gegebenes Netzwerk. In der Ethnologie werden zum Beispiel die Kommunikation in Kleingruppen, der Austausch von Rohmaterialien oder die Diffusion von Neuerungen als Untersuchungsgegenstände angesehen. Diese Aspekte des menschlichen Verhaltens können ebenfalls in archäologischen Daten erfaßt werden. Die hier präsentierten Anwendungen dieses analytischen Ansatzes in der Archäologie konzentrieren sich auf Ähnlichkeiten im Verzierungsspektrum bandkeramischer Tonware, die als ein Indikator für die Kommunikation zwischen bandkeramischen Siedlungen des Rheinlandes angesehen werden.

Schlüsselwörter – Soziale Netzwerkanalyse, Methodologie, Bandkeramik, Rheinland


Abstract – The methods of social network analysis are well known in the social sciences but have not yet been applied to archaeological data. Their aim is to discover and display the structure of a given network. In cultural anthropology the communication between members of a group, the exchange of raw material and the diffusion of inventions are all subjects of interest. These aspects of human behaviour can also be observed in archaeological data. The presented applications of this analytical approach in archaeology are concentrating on similarities in pottery decoration, which serve as an indication of communication networks between settlements of the "Bandkeramik" in the Rhineland.

Key Words – Social Network Analysis, Methodology, Early Neolithic, Bandkeramik, Rhineland

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Zusammenfassung – Innerhalb eines EU-Projektes erarbeitet eine Arbeitsgruppe der Abteilung Prospektion des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege (Landschaftsverband Rheinland) für den Flächennutzungsplan der Stadt Erkelenz, Kreis Heinsberg, einen Fachbeitrag mit den bis dato bekannten archäologischen Fundplätzen. Ziel ist es, Archäologie und historische Kulturlandschaftsrelikte frühzeitig im Planungsprozeß zu integrieren und hierfür eine Strategie zu entwickeln. Ein wesentliches Arbeitsinstrument in diesem Prozeß stellt die Zentrale Archäologische Datenbank (kurz ZADAB) dar. Hier werden in verschiedenen Datenbankmodulen die archäologischen Informationen des Amtes verwaltet. Dazu gehören diverse archäologische Aktivitäten wie Zufallsmeldungen, Prospektionen, Ausgrabungen, Luftbilder, aber auch Bodendenkmäler und archäologische Plätze. Alle projektrelevanten Daten, von den Fundstellen über die Kulturlandschaftsrelikte, den Luftbildern bis zu den Störzonen werden in einem geographischen Informationssystem zusammengeführt und können so leicht in Beziehung gesetzt und ausgewertet werden.

Schlüsselwörter – GIS, Datenbanken, Erkelenz


Abstract – A working group belonging to the fi eld walking unit of the Rhineland Archaeological State Service (RAB) is preparing a contribution to the land use plan of the city of Erkelenz, Heinsberg district, as part of an EC project on planning and archaeology (PLANARCH 2). As a result, information on all known archaeological sites will be provided to the city council. A strategy for the integration and management of archaeological sites and historic landscape features within the planning process will be developed. One key element is the digital sites and monuments record (Zentrale Archäologische Datenbank). This database consists of different units which store the institution's archaeological knowledge including all kinds of archaeological activities such as chance fi nds, survey results, excavations, aerial photos, listed monuments, and archaeological sites. The information concerning sites, historic landscape features, aerial photos, and zones of destruction are linked with spatial data within a GIS for easy assessment and analysis.

Keywords – GIS, SMR, Erkelenz

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Zusammenfassung – Für die Landschaftsarchäologie ist es wichtig, eine Vorstellung zu haben, wie viele Siedlungen in einzelnen archäologischen Stufen etwa gleichzeitig existierten. Da die modernen Datierungsmöglichkeiten entweder nicht ausreichen, um alle Fundplätze feinchronologisch zu datieren, oder nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, muß nach einer anderen Möglichkeit gesucht werden, die zeitliche Kongruenz von Fundplätzen zu bestimmen. Ausgangspunkt ist die aus der Kriminalistik entlehnte „Aoristische Analyse" (RATCLIFFE 2000), die Wahrscheinlichkeiten zum Bestehen eines Fundplatzes zu einer bestimmten Zeit angibt. Je länger eine Zeitspanne ist, innerhalb derer der Fundplatz bestanden haben kann, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, daß der Platz in einem ausgewählten Abschnitt innerhalb dieser Spanne belegt war. Umgekehrt, je präziser ein Fundplatz datiert ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß er zu einem bestimmten Zeitpunkt bestanden hat. Die Verteilung der weniger genau datierten Fundplätze auf eine festgelegte Zeiteinheit, beispielsweise 25, 50 oder 100 Jahre, kann gleichmäßig, also wie in der aoristischen Analyse, oder proportional zu den besser datierten erfolgen oder derart, daß bestehende „Lücken" gefüllt werden.

Schlüsselwörter – Aoristische Analyse, Chronologie, Datierung, Landschaftsarchäologie


Abstract – Among the fundamental questions that arise in landscape archaeology are those concerning the dating of sites and knowing which sites existed contemporaneously. The basic information is very heterogeneous, some sites are dated very accurately, other only approximately, depending on the character of the site. Aoristic analysis (RATCLIFFE 2000) is a method used in criminology to analyse crime incidents and determine probabilities for the contemporaneity of the incidents or, when applied to archaeology, for the contemporaneity of sites. The quality of the result depends on the time span during which each site could have been occupied: the longer the period in which it could have existed, the lower the probability that it existed at any one specifi c point within that time span and, vice versa, the more precisely a site is dated the greater the probability that it existed at a specifi c point in time. Exactly dated settlements are therefore given a higher weighting, whereas sites that are imprecisely dated have a lower weighting. For archaeological purposes, the probability distribution can be at even intervals as in the aoristic analysis of crimes, or it can be proportional to the better dated sites or used to fi ll in "gaps".

Keywords – Aoristic Analysis, Chronology, Dating Methods, Landscape Archaeology,

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Zusammenfassung – In diesem Artikel werden einige methodische Fragen diskutiert, die sich bei der zeitlichen Klassifikation und der räumlichen Fixierung von Fundstellen im Rahmen von diachronen Besiedlungsstudien ergeben. Ihre Beantwortung kann einen erheblichen Einfluß auf die Ergebnisse der Untersuchung haben. Die Probleme werden am Beispiel des Brenz-Kocher-Tals in der östlichen Schwäbischen Alb erläutert, dessen Besiedlungsgeschichte vom Neolithikum bis zur Latènezeit von der Autorin in einer Dissertation untersucht wird. Für die zeitliche Klassifikation der Fundstellen wird eine Ansprache auf den vier Hierarchieebenen Epoche-Periode-Stufe- Phase vorgestellt. Hinsichtlich der räumlichen Fixierung wird eingegangen auf die Probleme der Abgrenzung (wie werden Fundplätze räumlich definiert und voneinander abgegrenzt?), Auflösung (sollen Fundstellen oder Fundplätze kartiert werden?), Flächen- oder Punktdarstellung (inwiefern kann die Fundplatzausdehnung berücksichtigt werden?) und der Genauigkeit der Lokalisierung (wie genau müssen Fundplätze lokalisierbar sein, damit sie noch zu räumlichen Analysen herangezogen werden können?).

Schlüsselwörter – Östliche Schwäbische Alb, Brenz-Kocher-Tal, Klassifikation, Siedlungsarchäologie, Analyse räumlicher Daten


Abstract – In this article some methodological questions are discussed which arise when dealing with the chronological classification and spatial fixation of archaeological sites in the scope of diachronic settlement analyses. The answers given to these questions can be of great influence on the results of the investigation. The problems are exemplified by a case study set in the river valley of Brenz and Kocher in the eastern Swabian Alb. The settlement history of this valley from neolithic times until the Latène period is investigated in the author's doctoral thesis. Considering the chronological classification of sites, a concept of four hierarchical levels is proposed which range from epoch down to phase. With regard to the spatial fixation of sites, the problems of demarcation (how can sites be spatially defined and separated from each other?), resolution (how detailed can the internal structure of a site be reproduced in a map?), cartographical representation as point or polygon objects (in how far the spatial extent of sites can be taken into account?) and precision of localization (how precise must the localization of sites be in order to use them in spatial analyses?) are discussed.

Keywords – Eastern Swabian Alb, valley of Brenz and Kocher, classification, settlement archaeology, analysis of spatial data

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Zusammenfassung – "ADABweb" (= ALLGEMEINE DENKMALDATEN BANK) ist das zentrale Fachinformationssystem des Landes Niedersachsen für die Denkmalpflege, in dem unter Nutzung der World Wide Web-Technologie (web) und unter Einbindung von Funktionalitäten Geographischer Informationssysteme (GIS) Daten zur Archäologie und übrigens auch zur Bau- und Kunstdenkmalpflege verwaltet, gepflegt und zur Verfügung gestellt werden. Bereits jetzt ist mit über 90.000 Fundstellen ein wesentlicher Teil des Datenbestandes der nieder sächsischen Archäologie im System verfügbar. Die Web-Technologie erlaubt die Verbindung von zentraler Datenhaltung mit dezentraler Dateneingabe und Datenpflege. So ist der Datenbestand tagesaktuell landesweit verfügbar, Datenabgleich wird überflüssig, und Redundanzen werden vermieden. Alle planerisch tätigen Behörden und Institutionen erhalten mit ADABweb ein effizientes Instrument zur Denkmalverwaltung. Ziel ist es, Interessenkollisionen bereits im Planungsstadium zu verhindern.

Schlüsselwörter – Zentrale Datenhaltung, Web-Map-Service, GIS, Denkmalpflege


Abstract – The Lower Saxony State Service for Cultural Heritage (NLD) is establishing a web-based information system called "ADABweb". Its essential features are a database, the internet-technology with web-services and the technology of Geographic Information Systems (GIS). The software programmes applied are ORACLE, PHP, ADOdb, and APACHE, running on two servers of the NLD. The geographical information i.e. the digital maps come from a map-server of the Lower Saxonian Ordnance Survey (LGN). The user does not need a specialized program, only a web browser and two free available plug-ins: ADOBE SVG-Viewer and ADOBE Acrobat Reader. Working with ADABweb the user's browser applies to the web-server for information, the web-server activates the PHP, which gathers the alphanumeric and geometric data and generates the SVG document with symbols, links, and the geographical request. The web-server mails the SVG document back to the user's browser which transmits the geographical request to the map-server. The map-server contributes the map. Because of the security of the system and the data, ADABweb is running within a special network of the federal state of Lower Saxony which is free for the administration of the state and for the districts. There are additional possibilities of access especially secured for universities and other research institutions. The main applications for ADABweb are the administration of the sites and the monuments, the planning of buildings and roads and scientific research. As to public information a reduced stock of data is free for internet access. The NLD delivers them to the Internet Portal GeoLife of the LGN. The NLD also is about to establish a mobile information system called "mobiDENK". This GPS-based system is accomplished in cooperation with the LGN and NICCIMON (an institute associated with the University of Oldenburg).

Keywords – database management, Web-Map-Service, GIS, cultural heritage

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Berichte


Zusammenfassung – Der Schutz von Bodendenkmälern in Deutschland ist inkonsequent: Einerseits gibt es strenge Gesetze und Rechtsvorschriften, die Bodendenkmäler schützen und Ausgrabungen regeln. Andererseits gibt es aber fast keinen Schutz für ausländisches Kulturgut, das über die deutsche Grenze ins Inland verbracht wird (Ausnahmen gibt es nur für Kulturgut aus EU-Ländern und in gewissen Umfang für Kulturgut aus dem Irak). Hinzu kommt, dass oft die personellen und finanziellen Mittel fehlen, bestehende Rechtsvorschriften, die Bodendenkmäler schützen sollen, auch tatsächlich anzuwenden und durchzusetzen. Zentral in dieser schwierigen Situation ist, dass die Allgemeinheit in Bezug auf Archäologisches nach wie vor auf wertvolle Objekte fixiert ist und ein öffentliches Bewusstsein dafür fehlt, dass jeder einzelne archäologische Gegenstand aus einem ursprünglichen Befund herausgerissen, dabei archäologische Spuren vernichtet und ein Bodendenkmal beschädigt wurde. Ist dies ohne Dokumentation geschehen, ist die so gewonnene Antiquität für die Archäologie weitgehend wertlos. Dass dies von der Öffentlichkeit nicht gesehen wird, liegt auch an einem Mangel an Aufklärung. Konsequenz eines solchen öffentlichen Bewusstseins ist z.B., dass Bundestag und Verwaltung auch nach 35 Jahren die UNESCO Konventionen von 1970 über den Schutz von Kulturgut noch immer nicht ratifiziert und in deutsches Recht umgesetzt haben – auch wenn es dafür in den letzten Jahren ernsthafte Bestrebungen gab. Die DGUF kann als „Nichtregierungsorganisation" helfen, einen effektiveren Schutz für Bodendenkmäler zu organisieren. Es erscheint aufgrund des fehlenden öffentlichen Bewusstseins dringend erforderlich, dass ein erhöhter Druck seitens der Nichtregierungsorganisationen auf Politik und Verwaltung aufgebaut wird, um mehr Schutz für Kulturgut zu erreichen. Um dem eine organisatorische Grundlage zu geben, hat die DGUF einen Arbeitskreis (AK 5) eingerichtet.

Schlüsselwörter – Schutz von archäologischem Kulturgut, Öffentliches Bewusstsein, Druck auf Politik und Verwaltung


Abstract – The protection of archaeology is handled quite inconsequently in Germany: On the one hand there are strict laws regulating the protection and excavation of archaeological sites. On the other hand there is nearly no legal protection of archaeological goods entering Germany from outside (the exceptions are those from other EC-countries and to a certain extend from Iraq). Further there are far too less means to execute these existing legal provisions. One key to this disastrous situation is that the public is fi xed on interesting or valuable archaeological objects which can also be described as a lack in public awareness of the central fact, that every single archaeological item taken from its original context without documentation is lost more or less for archaeology. We are confronted with a public missing its enlightenment in this point. The consequence is Germany e.g. never has signed the UNESCO convention of 1970 on the protection of cultural goods during the last 35 years – at least this has been considered for some years. As an NGO the DGUF may help in the promoting of a more effective protection of archaeological sites and cultural goods. It is necessary to get more NGO pressure on politics on this point. To give such NGO pressure on politics a platform DGUF put up a working group.

Keywords – Protection of archaeological items, public awareness, pressure on politics and public services

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Zusammenfassung – Die Theorierezeption in der ostösterreichischen Archäologie ist weitgehend unerforscht. Aufbauend auf einem Sample aus Studienabschlussarbeiten und Beiträgen in ostösterreichischen Publikationsorganen wird hier eine derartige Untersuchung unternommen und die Ursachen für die aus der Analyse ersichtlichen Tendenzen und Zustände diskutiert. Das Paradigma der ostösterreichischen Archäologie und die Rolle Wilhelm Angelis in seiner theoretischen Ausformulierung und Verteidigung wird besprochen.

Schlüsselwörter – Österreichische Archäologie, Theorie, Wilhelm Angeli


Abstract – The amount to which theory guides eastern Austrian archaeology is largely unexplored. Based on a sample of unpublished student theses and papers and monographs published in eastern Austria, this question is examined and reasons for observable tendencies and the current status quo are discussed in this study. The paradigm of Austrian archaeology and the role of Wilhelm Angeli in theorizing and defending is discussed.

Keywords – Austrian archaeology, theory, Wilhelm Angeli

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Rastern archäologischer Zeichnungen mit dem Compute


Zusammenfassung – Um archäologische Zeichnungen von Funden und Befunden leicht verständlich und anschaulich zu machen, empfiehlt es sich, verschiedene Raster einzubringen. Der Artikel zeigt eine relativ einfache und finanziell günstige Methode zum Erstellen und Anwenden solcher Raster. Dabei sind theoretische Grundlagen auf ein Minimum reduziert.

Über die Umrechnung des Satzspiegels von Zentimetern in inch und über die gewünschte Auflösung in die Einheit Pixel können die Maße des Bildes im Computer berechnet werden. Dadurch lassen sich die Zeichnungen in einen gewünschten Maßstab bringen; und die Relationen der Abbildungen untereinander bleiben korrekt. Es kann der Bedarf an Arbeitsspeicher ermittelt werden, um zu erkennen, ob die vorhandene Technik für die Aufgaben ausreicht. Abbildungen zum Erstellen der Raster und fertiger Beispiele sollen das Verständnis erleichtern und den Einstieg schmackhaft machen. Die Anforderungen an die Software werden zusammengestellt und ausgewählte Programme genannt. Weitergehende Hinweise zum Scannen, Drucken und Speichern der Zeichnungen runden das Thema ab.

Schlüsselwörter – Grafik, Befundzeichnung, Fundzeichnung, Raster, Software, Raster erstellen, Satzspiegel berechnen, Systemvoraussetzungen, Scannen, Drucken, Speichern


Abstract – To make archaeological drawings of finds and findings more comprehensible, the usage of graphics (patterns) is recommended. The article shows a simple method to create and use this type of graphics for low cost. The theoretical elements are kept on a minimal level. With the conversion of the type area from centimetres into inch and the requested resolution in pixel you can calculate the dimensions of the picture. Hence it follows, that drawings can be adjusted to the requested scale. In this way proportions among the illustrations are kept at the same level. The required RAM can be determined. Like this it is easy to see if the available technology is suffi cient. For a better comprehension some illustrations are enclosed. Software requirements and selected programs are drawn up. The article fi nishes with further comments on scanning, printing and saving of the illustrations.

Keywords – graphics of archaeological fi nds, patterns, software, create patterns, calculate the type area, system requirements, scanning, printing, saving

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