Ur- und Frühgeschichte im Schulbuch II
Die Arbeitsgruppe "Schulbuch"
der DGUF hat sich bereits 1998 in den Archäologischen Informationen 21/2
vorgestellt. Im folgenden soll zunächst ein Überblick über die
Ergebnisse der Arbeit des vergangenen Jahres gegeben werden. Außerdem
erfolgt die Vorstellung der ersten zwei untersuchten Schulbücher in tabellarischer
Übersicht.
Die in Band 21/2 geschilderten Erfahrungen hinsichtlich der Probleme, die im
Umgang mit dem Thema Ur- und Frühgeschichte an deutschen Schulen herrschen,
hat zu einer sehr positiven Resonanz geführt.
Auf diesem Wege konnten drei weitere Mitarbeiter für die Arbeitsgruppe
gewonnen werden.
Ein wichtiges Ziel der Arbeitsgruppe besteht darin, die Ergebnisse der
Schulbuchtests nicht nur in archäologischen Fachkreisen publik zu machen,
sondern vor allem einem großen Kreis von Geschichtspädagogen zugänglich
zu machen. Aus diesem Grund hat die Arbeitsgruppe Kontakt mit den Herausgebern
ausgewählter pädagogischer Fachzeitschriften aufgenommen Reaktionen
fielen sehr unterschiedlich aus. Insgesamt wurden im April des letzten Jahres
acht Zeitschriftenredaktionen angeschrieben, von denen drei überhaupt nicht
reagiert haben. Eine Zeitschrift war lediglich an einem allgemeinen Beitrag,
jedoch explizit nicht an Rezensionen interessiert. Zwei lehnten die Veröffentlichung
von Rezensionen grundsätzlich ab. Auf Anfrage beim Herausgeber einer der
beiden Zeitschriften erhielten wir die Antwort, daß die meisten Fachzeitschriften
eng mit den Verlagen, die Schulbücher herausgeben, zusammenarbeiten und
deshalb die Publikation von kritischen Artikeln verweigerten. Eine Zeitschrift
wurde Ende des letzten Jahres eingestellt.
Ein kleiner Lichtblick: Eine Zeitschrift hat sich bereit erklärt, Schulbuchrezensionen
zu veröffentlichen. Ein entsprechender Artikel wird zur Zeit vorbereitet.
Parallel wird ein "Leitfaden" für Schulbuchverlage erarbeitet,
der nach Bundesländern gegliederte Quellensammlungen sowie Adressen von
Fachleuten enthalten wird, so daß die Autoren von Schulbüchern auf
seriöse Fachliteratur zurückgreifen können, bzw. sich bei speziellen
Fragen direkt an einen Prähistoriker wenden können. Für diese
Arbeit werden noch Interessenten gesucht, mit der Bitte, sich an Christina Kempcke-Richter
zu wenden.
Schulbuchrezensionen: Trio
5 und Doppelpunkt:Geschichte/Gemeinschaftskunde
Der Untersuchung wurden folgende Kriterien zugrunde gelegt:
Bildauswahl und Zusammenstellung, 2. Arbeitsanweisungen, 3. Texte und 4. Quellennachweise.
Nach diesem Schema werden in lockerer Folge weitere Schulbuchtestergebnisse
erscheinen.
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Norbert Antenrieth, Walter Grosser, Christa Jodelsberger, Franz Kiefersauer,
Rolf Kimberger, Renata Libera, Günter Reinhart, Herbert Wagner, Volkmar
Weinhold:
Trio 5. Geschichte / Sozialkunde / Erdkunde.
Schroedel Verlag, Hannover 1997. ISBN 3-507-36000-4 (für Hauptschulen
in Bayern)
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| 1. Bildauswahl und Zusammenstellung |
2. Arbeitsanweisungen
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3. Texte
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4. Quellennachweise
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Alle Kapitel sind reich mit Fotos
oder Zeichnungen illustriert. Die Abbildungen passen meist zum Text.
Mit Ausnahme der einleitenden Zeichnungen zum Leben in der Steinzeit wurde
versucht, Männer und Frauen etwa gleichmäßig häufig
abzubilden.
Nur gelegentlich sind die Fundorte angegeben. |
Die Fragen sind insgesamt gut
überlegt und anregend. Es wird gelegentlich zum Vergleich mit der Gegenwart
aufgefordert. Die Fragen sind nicht eng auf Text oder Bild bezogen,sondern
weiterführend. |
Verwirrend ist die
Bezeichnung Urmensch. Die im vorangehenden Kapitel dargestellte Entwicklung
des Menschen orientiert sich an neuen Erkenntnissen. Es wird zwar geschildert,
daß bei den Streifzügen Zelte benutzt wurden, aber zum Schutz
vor der Witterung wohnten die Menschen in Höhlen. Zuerst wird von Familien
gesprochen, im nächsten Satz von Horden. Bei den Jagdtechniken findet
sich die ganze Palette von Falschinformationen: Gejagt wird nach den Darstellungen
im Buch mit Pfeil und Bogen, mit der Treibjagd über Abhänge sowie
der Fallgrube.
Der Jagdzauber wird zwar auch hier als vermutliche Begründung für
die Höhlenmalereien angesehen, aber es werden wenigstens einige Denkanstöße
gegeben. Sehr gut ist der Trio-Exkurs über archäologische Ausgrabungen
samt Hinweis auf Schatzgräber, die großen Schaden anrichten.
Die Bedeutung von Fischfang zur Sicherung der Ernährung wird ins Neolithikum
verlegt. Entgegen den Erkenntnissen werden in den bandkeramischen Häusern
Tiere untergebracht. Bewohnt werden sie von Großeltern, Eltern und
Kindern (?).
Gut ist die Betonung der Bedeutung von Flachsfasern mit dem Hinweis auf
den Leinanbau. Über das Aussehen der Kleidung gibt es jedoch wenig
Anhaltspunkte. Wenn die Drehscheibe schon erwähnt wird, müßte
allerdings darauf hingewiesen werden, daß sie in Mitteleuropa erst
sehr viel später eingesetzt wird.
Verzierung von Keramik ist ein Merkmal, das im Gegensatz zur Information
im Buchtext von Anfang an existiert, also nicht erst später eingesetzt
wird.
Erfreulich ist, daß der Handel in der Jungsteinzeit erwähnt wird.
Falsch dargestellt ist das Verbreitungsgebiet der Großsteingräber.
Einige Fehler bei der Darstellung von Ötzi sind durch den damaligen
Kenntnisstand bedingt. |
Die Steinzeit wird
auf 7 Seiten behandelt, 1 Seite gilt einem Besuch im Museum, 2 Seiten stellen
steinzeitliche Kulturen heute vor. Die Metallzeiten werden nicht behandelt.
Die Entwicklung des Menschen wird bereits im vorangehenden Kapitel Entstehen
und Werden der Erde vorgestellt. Durch sehr viele Überschriften, oft
sehr ausführliche, ist eine gute Orientierung möglich. Gearbeitet
wird mit Texten und Sonderseiten. Im Exkurs wird zusätzliches Arbeitsmaterial
geboten, in Praxis geht es um handlungsorientiertes Arbeiten und Kompakt
liefert eine Zusammenfassung. Allerdings ist das Praxisbeispiel mit der
Überschrift Experiment:
Leben wie in der Steinzeit problematisch. Die Arbeiten sind oft sehr aufwendig
und von Schülern nicht mit vernünftigen Ergebnissen durchzuführen.
Ausgezeichnet ist das Praxisbeispiel für einen Museumsbesuch. Den Einstieg
ins Thema Vor- und Frühgeschichte bilden Zeichnungen zum Leben in der
Altsteinzeit und zum Leben in der Jungsteinzeit. Im Zentrum stehen Darstellungen
von Männern. Als eigenes Kapitel wird Arbeitsteilung in der Jungsteinzeit
behandelt. Es geht hier aber um Handel. Genannt werden lediglich die benutzten
Bildquellen. |
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| Lebensverhältnisse in der Altsteinzeit |
Lebensverhältnisse in der Altsteinzeit |
Die nacheiszeitlichen Felsmalereien
sind unpassend. Die Jagd mit Pfeil und Bogen ist für die Altsteinzeit
nicht charakteristisch.
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Am Anfang des Themas können
Kindern noch nicht über eingangs abgebildete Tätigkeiten und Werkzeuge
sprechen (Aufgabe 1 S. 49). Schwierig, aber interessant ist die Frage, woraus
auf eine Religion zu schließen ist (S. 50).
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| Lebensverhältnisse in der Jungsteinzeit |
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Bei Abb. 52.4 handelt es
sich nicht um einen jungsteinzeitlichen Hakenpflug, sondern um einen modernen
Pflug, der denen der Jungsteinzeit entspricht.
Auf der Zeichnung vom Hausbau (S. 53) sind zwei Häuser zu nahe beieinander
dargestellt, weitere Häuser auf der Abbildung sind anders orientiert.
Im Kapitel zum Totenkult ist ein Hügelgrab abgebildet. Es dürfte
sich jedoch um ein überhügeltes Großsteingrab mit Steineinfassung
handeln.
Auf S. 59 sind Steinbeile und -bohrer abgebildet, die (angeblich) von Schülern
hergestellt wurden. Die Qualität ist jedoch nur von Fachleuten z.B.
Restauratoren zu erreichen. |
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Vorgeschichtliche Zeugnisse |
| Insgesamt ein ansprechendes, modernes
Layout. Die Seiten sind übersichtlich gegliedert. |
Die in Trio-Praxis vorgeschlagenen
Experimente Leben wie in der Steinzeit sind jedoch problematisch (s.o.).
Die Hinweise zu Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines
Museumsbesuches sind sehr gut.
Trio-Kompakt gibt eine gute Anleitung zu dem Erarbeiten einer eigenen Zeitleiste. |
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Hans M. Gerst, Ferdinand Kramer, Konrad Langenstein, Peter Ryziewicz:
Doppelpunkt: Geschichte/Gemeinschaftskunde.
Schroedel Verlag, Hannover 1994. ISBN 3-507-10406-7 (für Hauptschulen,
Klasse 6 in Baden-Württemberg, Sachsen, Rheinland Pfalz, Saarland).
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1. Bildauswahl und Zusammenstellung
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2. Arbeitsanweisungen
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3. Texte
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4. Quellennachweis
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| Paläolithikum: (S. 12-21) |
Paläolithikum: |
Paläolithikum: |
Die Bildunterschriften enthalten mit Ausnahme
des Kapitels "Kelten" keine Fundortangaben. Ein Quellenverzeichnis
für Texte und Bilder ist auf Seite 126/127 aufgeführt |
Schöner Bild-Vorspann (S. 12/13)
Stratigraphie (S. 14) hat nichts mit der Entwicklung der Altmenschen zu
tun;
Darstellung Menschenfunde (S. 15) ist zu wissenschaftlich;
Mammutskelett (S. 16) als Maßstab überflüssig, steht in
Widerspruch zur Zeichnung gegenüber;
die Jagdmethoden (S. 17) sind unbewiesen,


abgebildete Werkzeuge (S. 18) sind nicht typisch,
die Bildauswahl (S. 21): moderne Wildbeuter ist nicht aussagekräftig. |
Anweisungen sind blau hervorgehoben, das erleichtert
die Übersicht;
Anweisung (S. 18) nicht ausführbar, da die geforderten Werkzeuge nicht
abgebildet sind! Anweisungen sind reine Abfrage des Textes und der Bildunterschriften,
eigenes Denken wird nicht angeregt. |
Nach einem etwas unglücklichen Beginn über
Ausgräber (S. 14) wird sehr detailliert zu Frühmenschenfunden
(S. 15) und über das Leben in der Altsteinzeit (S. 16-20) berichtet.
Der Text spricht alle Aspekte des Paläolithikums an und ist insgesamt
gut, wenn auch nicht immer flüssig geschrieben. Fehler (wie z.B. die
Beschreibung der Jagdmethoden oder der Geräteherstellung, S. 17/18)
und mißverständliche Formulierungen (7m hohe Ascheschicht auf
S. 19, die "mehrere Menschenafter (ang. ununterbrochen gebrannt haben"
soll). trüben den guten Gesamteindruck. |
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| Neolithikum: (S. 22-27) |
Neolithikum: |
Neolithikum: |
Karten fehlen;
Rekonstruktion des Hausbaues (S. 22) fehlerhaft;
Textillustrationen sind gut, teilweise zu klein (z.B. bandkeramische Gefäße
und Hockerbestattung S. 26/ 27);
Bau eines Megalithgrabes sollte als Rekonstruktionsvorschlag bezeichnet
werden (ist kein gesichertes Wissen);
die Bilder (S. 38/39) zu "Geschichte erleben" wären besser
im Hauptteil (S. 22-25) untergebracht (z.B. Töpfern und Ernten mit
der Sichel). |
Anweisungen werden als Fragen formuliert, fordern
eigenes Denken;
sind teilweise sehr schwierig, z.B. Vergleich von Sicheln der Jungsteinzeit
(S. 23) mit heutigen (dürfte nicht nur für Stadtkinder außerhalb
ihres Erfahrungshorizontes liegen!);
die Frage: "wie lernten Menschen Getreide anzubauen" ist auch
für Fachleute nicht einfach zu klären. |
Unmittelbar nach der Überschrift "Wie
die Menschen Bauern wurden" (S. 22) folgt:
"Die Häuser der Jung- Steinzeit waren langgestreckte
Bauten... "also ein thematischer Bruch. Das Kapitel ist auch nicht
frei von Unbewiesenem (S. 22: "Fenster gab es nicht"), Fehlern
(S. 23 Rösten um Getreide zu Entspelzen) und Ungenauigkeiten (S. 27
Großsteingräber die einzige Bestattungsform?). Insgesamt werden
alle Aspekte des Neolithikums ausreichend gründlich angesprochen; eine
gewisse Unausgewogenheit im Text läßt verschiedene Autoren vermuten. |
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Metallzeit / Kelten:
(S. 28-39) |
Metallzeit / Kelten: |
Metallzeit/Kelten: |
Bronzelegierung (S. 28) ist anschaulich dargestellt,
was jedoch an dem Bergwerk (S. 29) spezifisch bronzezeitlich ist bleibt
unklar;

Bronzegußabbildung ist inakzeptabel
Karte zu Metallgewinnung und -handel (S. 30) ist veraltet, Symbole leicht
zu verwechseln; Hortfundabbildung (S. 30) zu klein;
Eisengewinnung (S. 32) gut dargestellt;
Kelten (S. 33-36): Verbreitungskarte (S. 33) ist anschaulich;
Rekonstruktion der Grabkammer (S. 35) ist inakzeptabel;
Heuneburg (S. 36) Rekonstruktion viel zu klein (keine Details wie z.B. die
Lehmziegelmauer erkennbar) |
Anweisung zum Waffenvergleich (S. 28) ist Unsinn;
Anweisung den Bronzeguß zu beschreiben (S. 29) ist mit der schlechten
Abbildung (S. 29) nur schwer auszuführen;
Anweisungen zu den Handelswegen (S. 30) mit ungeeigneter Kartengrundlage
nur unter Schwierigkeiten möglich;
Frage zur Verwendung von Bronzegegenständen (S. 30/31) nicht sinnvoll,
da aus der Abbildung nur wenige Stücke bestimmbar sind;
Fragen und Aufgabenstellungen zu den Kelten sind gut und auf die Bilder
abgestimmt. |
Das Kapitel" neuer Werkstoff' (S. 28 /29)
ist gut und informativ. Der Text "Metallgewinnung u. Metallhandel"
(S. 30) jedoch ist streckenweise unsystematisch und enthält zuviel
Phantasie ("Metallhandel");
Das Thema Eisengewinnung (S. 32) wird anschaulich behandelt.
Das Kapitel "Kelten" (S. 33/ 36) ist klar aufgebaut und flüssig
formuliert.
"Das Wesentliche in Kürze" (S. 37) ist sehr schön. |
Die im tabellarischen Überblick dargestellten Schulbuchtests wurden von
Dagmar Gaedtke-Eckardt (Trio 5), Sabine Damm und Verena Nübling (Doppelpunkt:)
durchgeführt.
Beide Schulbücher werden vom Schroedel-Verlag herausgegeben und wurden
für den Geschichtsunterricht in der fünften und sechsten Klasse an
Hauptschulen in Baden-Württemberg und Bayern entwickelt.
Obwohl beide Bücher von ein und demselben Verlag herausgegeben werden und
innerhalb derselben Schulform Verwendung finden, zeigen sie im Vergleich bereits
deutliche Qualitätsunterschiede. Trio 5 (Bayern) behandelt das Thema Ur-
und Frühgeschichte auf insgesamt 22 Seiten, wobei als Hauptthemen "Lebensverhältnisse
in der Altsteinzeit" und "Lebensverhältnisse in der Jungsteinzeit"
behandelt werden. Die Metallzeiten werden überhaupt nicht erwähnt.
unter der Kapitelüberschrift "Frühe Spuren menschlichen Lebens"
werden in Doppelpunkt: sowohl Alt- als auch Jungsteinzeit sowie die Metallzeiten
zumindest im groben Überblick und sogar die Kelten als eigener Punkt gesondert
behandelt. Insgesamt umfaßt das Kapitel 26 Seiten. Viele Abbildungen illustrieren
falsche Darstellungen (vgl. Abbildungsbeispiele). Einige Falschinformationen
finden sich z.T. auch in beiden Büchern, so z.B. die Darstellung der Treibjagd,
bei der die Beute in einen Abgrund getrieben wird. Die hier angeführten
Ergebnisse der Schulbuchtests zeigen im Ansatz, wieviel Arbeit in Zukunft noch
nötig sein wird, um die Schulbücher auf ein akzeptables Niveau zu
bringen.
Dr. Dagmar Gaedtke-Eckardt
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
D - 30169 Hannover
Christina Kempcke-Richter M.A.
Laudahnstraße 2
D-50937 Köln
Dr. Verena Nübling
Regierungspräsidium Freiburg
Referat 25 - Denkmalpflege
D - 79083 Freiburg/Breisgau
Sabine Fleshner M.A., geb. Damm
8722 S. 138th. Street
Omaha, N.E. 68138
U.S.A.
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AK "Archäologie im Schulbuch"
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Leicht bearbeitete Fassung von: Dagmar Gaedke-Eckardt, Christina
Kempcke-Richter, Verena Nübling & Sabine Damm, Ur- und Frühgeschichte
im Schulbuch II, Archäologische Informationen 22/1, 1999, 293-297.