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Archäologie vernetzen

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. vernetzt und integriert Menschen, die in verschiedenster Weise an der heimischen Archäologie (alias Ur- und Frühgeschichte) interessiert sind, und bringt sie in fruchtbaren Kontakt und Austausch.

Alle können bei der DGUF Mitglied werden
Jeder ist eingeladen, sich aktiv in Diskussionen, Tagungen und Publikationen einzubringen und anderen zu begegnen. Unterschiedlichste Menschen, die sich für Archäologie begeistern, ziehen an einem Strang mit studierten Fachleuten. Studierende sind bei uns ebenso engagiert wie Berufstätige in allen Feldern der Archäologie und um sie herum.

Die DGUF heißt den fachlichen Nachwuchs und sozial Schwache willkommen
Mit dem Deutschen Studienpreis für Archäologie, der Rubrik "Dissertationen und Examensarbeiten" in unseree Zeitschrift "Archäologische Informationen", mit stark ermäßigten Beiträgen uvm. bieten wir jungen Archäologinnen und Archäologen Möglichkeiten der Teilhabe. Was wir sonst für den wissenschaftlichen Nachwuchs anbieten, finden Sie dort.

Die DGUF übernimmt auch darüber hinaus soziale Verantwortung: Menschen mit allzu knappen Ressourcen können zu erheblich vergünstigten Bedingungen DGUF-Mitglied werden und vollwertig am Vereinsleben teilhaben.

Die DGUF sammelt Verbündete
Die DGUF sucht im Interesse der heimischen Archäologie Verbündete im Naturschutz, Landschaftsschutz, Denkmalschutz und in der Politik. Sie steht im Austausch mit nationalen und europäischen Partnern und Verbänden ähnlicher Zielsetzung. Beispiele sind der Deutsche Verband für Archäologie (DVA), der West- und Süddeutsche Verband für Altertumsforschung (WSVA), der Dachverband archäologischer Studierendenvertretungen e.V. (DASV) und die European Association of Archaeologists (EAA).

Die DGUF fördert Interdisziplinarität und Internationalität
Viele DGUF-Tagungen und viele Hefte der "Archäologischen Informationen" zielen in Kontaktbereiche der Archäologien zu Nachbardisziplinen. Einige Beispiele: Auf der Tagung 2016 in Berlin haben wir das Thema "Archäologie & Macht. Positionsbestimmungen für die Zukunft der Vergangenheitsforschung" behandelt - zusammen mit Kollegen auch acht Ländern. 2014 setzten wir uns mit Open Access und Open Data auseinander - zusammen mit Kunstgeschichtlern, Soziologen und Historikern. Die Basler Tagung 2007 zur "Archäo-Anthropologie" wurde als gemeinsame Jahrestagung der DGUF mit der Schweizerischen Gesellschaft für Anthropologie (SGA) ausgerichtet.

Der von der DGUF verliehene Deutsche Archäologiepreis zeichnete 1999 zwei Preisträger aus, die im Bereich Statistik und IT das archäologische Methodenspektrum erheblich erweitert haben. 2005 erhielt eine interdisziplinäre Forschergruppe aus Botanikern, Zoologen und Archäologen den Preis, 2011 der Museumstechniker und Experimentalarchäologe Harm Paulsen. Wir würdigten damit exemplarisch drei Bereiche, die gerne als "stille Zulieferer" betrachtet werden.

Die DGUF vernetzt Archäologie und Öffentlichkeit
Die DGUF arbeitet an der Verknüpfung von Wissenschaft, Vermittlern und Öffentlichkeit. Unser Newsletter, beispielsweise, kann von jedermann abonniert werden und ist an vielen Punkten auch mit Hinblick auf allgemeine Verständlichkeit geschrieben. Der DGUF-Arbeitskreis "Kulturgutschutz" erstellt Handreichungen, die sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger richten, etwa zum Umgang mit Antiken, die online auf Auktionsplattformen verkauft werden.

Unsere Schriftenreihen "Archäologische Informationen" und "Archäologische Berichte" erscheinen im Open Access - alle wissenschaftlichen Aufsätze, die wir veröffentlichen, sind also weitweit von jedem, der über einen Internetanschluss verfügt, lesbar und herunterladbar.

Unsere Kanäle auf Facebook, Twitter und YouTube sind öffentlich, richten sich also an Fachkollegen, aber eben auch an jeden Interessierten.

Das "Neanderthal Museum" Mettmann erhielt im Jahr 2009 von der DGUF den Deutschen Archäologiepreis für die vorbildliche Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse verliehen. Unser damaliger Arbeitskreis "Archäologie in Schule und Bildung" trug, unter anderem, dazu bei, die Darstellung ur- und frühgeschichtlicher Themen in Schulbüchern inhaltlich zu verbessern.

Die DGUF stößt Themen jenseits des fachlichen Alltags und des Mainstreams an
Wir integrieren neue Aspekte in die heimische Archäologie. So reflektierte, beispielsweise, die DGUF-Tagung in Köln (2003) " Deutsche Archäologie heute: vom Blick zurück nach vorn" darüber, welche Botschaften Archäologinnen und Archäologen für unsere Gesellschaft haben und wie diese vermittelt gehören.

Die DGUF vernetzt Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Interessen
Die DGUF bringt Menschen, die aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und Interessen heraus mit der Archäologie zu tun haben, miteinander in Kontakt, beispielsweise Denkmalschützer mit Grabungsfirmen und Investoren. Sie weicht Konflikten im und um das Fach nicht aus, sie spricht Sondengänger, Münzhändler, Investoren und Bauherren, oder Betreiber von Tagebauen, Steinbrüchen und Kieswerken an. Zwei Beispiele:

Die Hallenser DGUF-Tagung (2004) leuchtete die Konsequenzen europäischer Konventionen auf die Praxis der Archäologie in Deutschland aus, insbesondere das konfliktbehaftete Thema, inwieweit Ausgrabungen von Fachfirmen oder exklusiv vom Staat selbst durchzuführen seien. In Halle im Dialog: Juristen und Experten für Denkmalrecht, Vertreter von Grabungsfirmen, Archäologen aus Bundesländern, die den Einsatz von Grabungsfirmen entschieden ablehnen, und Archäologen aus Bundesländern, die Ausgrabungen vor allem von Fachfirmen durchführen lassen.

Die Berliner DGUF-Tagung (2006) "Echt falsch: die inszenierte Vergangenheit" hat Museologen und Museen, die Inszenierungen bestellen und einrichten, Gestalter und Firmen, die diese Inszenierungen entwerfen und anbieten, und kritische Wissenschaftler zusammengebracht, um gemeinsam zur Verbesserung der wissenschaftlichen Seriosität und der Publikumswirksamkeit dieser Elemente von Museen beizutragen.

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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