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Birgit Anzenberger, M. A.

Geschäftsführerin seit Juli 2017

Birgit Anzenberger ist seit 1992 Inhaberin und Geschäftsführerin einer bayerischen Grabungsfirma. Neben dem Studium arbeitete sie bereits früh auf Grabungen des BLfD und legte in dieser Zeit und mit Hilfe der Grabungstechniker des Amtes den Grundstein ihrer heutigen Tätigkeit. Kurz nach dem Studium machte sie sich selbstständig und arbeitete an vielen archäologischen Projekten in Süddeutschland. Heute ist sie eher weniger auf der Fläche zu finden, sondern koordiniert ihre inzwischen mehr als 20 Mitarbeiter und etwa 100 Projekte pro Jahr.

Während des Studiums der Vor- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Osteoarchäologie in München fand sie schnell ihren fachlichen Schwerpunkt im frühen Mittelalter und dort vor allem am Übergang von der Spätantike. Ihr besonderes Augenmerk galt der Chronologie der Frauengräber, und ihre Magisterarbeit beschäftigte sich daher folgerichtig mit den Perlen aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld von Altenerding. Schon während der Zeit an der Universität kam ihre Tochter zur Welt.

Wenige Jahre nach Ihrem Studienabschluss begann Birgit Anzenberger, erste eigene Grabungen zu leiten und eine kleine Firma aufzubauen. Nach einigen Jahren als Einzelkämpferin stieg auch ihr Mann, der davor in der Schweiz und Sachsen-Anhalt gearbeitet hatte, mit ein. Die Firma begann langsam zu wachsen, und inzwischen arbeitet auch ihre Tochter dort.

Birgit Anzenberger ist es wichtig, dass in der Archäologie nicht nur die Wissenschaft Gehör findet, sondern auch die Grabungsarchäologie mit all ihren Facetten. Sie kennt die ökonomische Seite der Archäologie (und deren Schatten) sehr gut. Ihre Überzeugung ist es, dass man auch in einem ökonomisch hart umkämpften Feld eine nachhaltige Firmenstruktur aufbauen kann und muss. So stellt sie auch Mütter und Väter, die kleine Kinder haben, ein, bietet unbefristete Verträge und faire Bezahlung. Das entspricht nicht nur ihrem sozialen Selbstverständnis, sondern fördert auch eine nachhaltige Personalstruktur. Denn für sie ist ganz klar, dass neue und belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse ohne eine qualifizierte Feldarchäologie nicht möglich sind. Dieser Anspruch sollte für jeden Archäologen, egal ob Grabungshelfer oder Firmenleitung, die treibende Kraft sein.

Ihr Credo: Nur gemeinsam und nachhaltig können wir die Archäologie und die Menschen, die mit ihr verbunden sind, voranbringen!

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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