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Pressematerial zu den Mittelkürzungen und zum neuen Denkmalschutzgesetz in NRW

Hier finden Sie Materialien der DGUF speziell für Sie als Journalisten. Es soll Sie unterstützen, wenn Sie Beiträge über die Mittelkürzungen bei Archäologie und Baudenkmalpflege und über das im Sommer 2013 novellierte Denkmalschutzgesetz in NRW erstellen. Viele weitere Hintergrundinformationen gibt es darüber hinaus im Themendossier, von dem diese Seite ein Teil ist.

Zu den Mittelkürzungen bei Archäologie und Baudenkmalpflege in NRW

Kürzungen für Denkmalschutz fallen geringer aus als befürchtet. Trotzdem arbeiten Archäologie und Baudenkmalpflege in NRW im roten Bereich
Am 18.12.2013 verabschiedete der Landtag von Nordrhein-Westfalen den Haushalt 2014. Dank der Proteste gegen die ursprünglichen radikalen Sparpläne stehen der Archäologie noch zwei Drittel der bisherigen Landesmittel zur Verfügung. Nach diesem Einschnitt kann die Archäologie die Hinterlassenschaften unserer Vergangenheit jedoch nicht mehr umfassend bewahren. DGUF-Pressemeldung, 18.12. [PDF]

"Angekündigte Streichung der Landeszuschüsse für die Archäologie und Denkmalpflege zurücknehmen!"
Die DGUF-Petition ist die größte Sammlung von Unterschriften, die es jemals gegen Etatstreichungen bei der deutschen Denkmalpflege gegeben hat. Das Dokument im Wortlaut [PDF]

FAQ Mittelkürzung in der Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen
In den Medien kursieren verwirrend unterschiedliche Zahlen zu der Frage, um wie viele Mittel es insgesamt geht und wie viel davon gekürzt wird oder werden soll. Die DGUF hat dazu intensiv recherchiert und für Sie die Zahlen und Folgerungen zusammengestellt. [PDF]

Forderungen der DGUF
entsprechend der Petition gegen die geplanten Kürzungen bzw. die Streichung der NRW-Landesmittel bei der Denkmalpflege [PDF]

Aus den Kommentaren der Unterzeichner
3.519 Kommentare hinterließen die Unterzeichner der Petition. Darin drücken sie ihre Bedenken aus, erzählten von ihren Erfahrungen und beschrieben, was ihnen Archäologie und Baudenkmäler bedeuten. Eine Auswahl der Kommentare haben wir für Sie zusammengestellt. [PDF]

Unterstützer (Auswahl) der DGUF-Petition
Die Petition der DGUF wurde von namhaften Verbänden und Institutionen aus Deutschland und der ganzen Welt unterstützt. [PDF]

Unter den Unterzeichnern der DGUF-Petition sind ...
27.005 Unterzeichner hat die DGUF-Petition, 13.333 davon stammen aus NRW. [PDF]

Zitate des DGUF-Vorstandes
zu den Sparmaßnahmen bei der Denkmalpflege und zum neuen NRW-Denkmalschutzgesetz [PDF]

Die Übergabe der Petition am 25.6. an Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags, und Minister Michael Groschek
"Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) übergibt ihre Petition gegen die Kürzungen und die geplante Streichung der NRW-Landesmittel bei Archäologie und Baudenkmalpflege"
Pressemeldung, 25.6. [PDF]

"German Society for Pre- and Protohistory (DGUF) hands over its petition against the cuts and the planned axing of NRW Federal State funding for archaeology and the preservation of historic buildings and monuments"
Press release, 25 June [PDF]

Pressefotos von der Übergabe der Petition
Die Übergabe der DGUF-Petition am 25.6.2013. V.l.n.r.: Rengert Elburg (DGUF-Vorsitzender), Dr. Frank Siegmund (stv. Vorsitzender, Initiator der Petition), Michael Groschek (Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr), Carina Gödecke (Präsidentin des Landtags), Diane Scherzler (stv. Vorsitzende).
Copyright: DGUF/Sven Evertz [JPG]

Gespräch anlässlich der Übergabe der DGUF-Petition am 25.6.2013. Zweiter von links: Michael Groschek (Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr), dritte von links: Carina Gödecke (Präsidentin des Landtags), Mitte: Diane Scherzler (stv. Vorsitzende), zweiter von rechts: Rengert Elburg (DGUF-Vorsitzender).
Copyright: DGUF/Sven Evertz [JPG]

Zum neuen Denkmalschutzgesetz für NRW

NRW erhält ein stark verbessertes Denkmalschutzgesetz, verschenkt aber Millionen an Investoren
DGUF-Pressemitteilung, 11.7. [PDF]

DGUF-Lösungsvorschläge
zur Finanzierung der Archäologie in NRW und Novellierung des Denkmalschutzgesetzes [PDF]

Hintergrundinformationen zum Verursacherprinzip
Das Verursacherprinzip (auch Veranlasserprinzip) ist ein wichtiger Teil der Änderungen im Denkmalschutzgesetz von Nordrhein-Westfalen. Die Einführung erbringt eine erhebliche Verbesserung für die Denkmalpflege des Landes. In diesem Text erhalten Sie Informationen zum Verursacherprinzip allgemein und zur gegenwärtigen und geplanten Situation in NRW. [PDF]

Wann ist ein Denkmal ein Denkmal?
Informationen zum deklaratorischen und zum konstitutiven Prinzip [PDF]

Hintergrundinformationen zu Schatzregal und Hadrianischer Teilung
Wird Kulturgut durch Zufall oder bei gezielten Nachforschungen entdeckt, müssen bestimmte rechtliche Regelungen beachtet werden. Wer darf Eigentumsrechte für sich beanspruchen, welche Rollen spielen die öffentlichen Behörden und Privatpersonen? Bislang galt in Nordrhein-Westfalen das Prinzip der sog. Hadrianischen Teilung. Nun soll ein sog. Schatzregal eingeführt werden. Was hat es damit auf sich, und wo liegt der Unterschied? [PDF]

Die im Gesetzentwurf für NRW vorgesehenen Regelungen zum Schatzregal entsprechen im Großen und Ganzen denjenigen, die 2004 in Österreich eingeführt wurden. Über die dort gewonnenen (negativen) Erfahrungen berichtet der österreichische Archäologe Prof. Dr. Raimund Karl in seinem wertvollen Aufsatz "Zu unerwünschten Nebenwirkungen guter Absichten. Gedanken zu den Auswirkungen von §§ 8 und 11 Abs 1 DMSG." [mehr]

Warum ist das Land NRW in der Pflicht, zum Denkmalschutz finanziell beizutragen?
In Nordrhein-Westfalen ist der Kulturgutschutz in der Landesverfassung verankert; dort heißt es in Artikel 18 § 2: "Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Kultur, die Landschaft und Naturdenkmale stehen unter dem Schutz des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände."
Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juni 1950 [mehr]

Wie sieht es jenseits von Nordrhein-Westfalen aus?
Der Europarat hat am 16.1.1992 das "Europäische Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes" (auch: Konvention von Malta oder Konvention von Valetta) verabschiedet. Die Konvention wurde 2003 auch von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert und ist in Deutschland seit dem 23.7.2003 in Kraft. Sie regelt den Umgang mit dem archäologischen Erbe und legt die Unterzeichner u.a. auf das Verursacherprinzip fest. [mehr]

Ein Aufsatz von Prof. Dr. Dirk Krausse, heute Landesarchäologe von Baden-Württemberg, vergleicht die Ausstattung und Arbeitsbedingungen der Archäologie in den deutschen Bundesländern untereinander und mit wichtigen europäischen Nachbarstaaten.
Dirk Krausse, Probleme und Entwicklungen der archäologischen Denkmalpflege. Mitteilungen des Deutschen Archäologenverbandes 40(2), 2009, 30-42. [PDF]

Ergänzend kann eine Studie des Verbandes der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland herangezogen werden, die im Kontext eines breit angelegten EU-Projektes entstanden ist. Aus der Studie geht hervor, dass die Bedingungen für die Archäologie in Deutschland vergleichsweise schlecht sind und andere, auch ärmere europäische Staaten stärker Sorge tragen für das gemeinsame kulturelle Erbe.
"Discovering the Archaeologists of Europe: Deutschland (Juli 2008)" [PDF

 

Stand: 18. Dezember 2013

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

DGUF-Petition gegen die Mittelkürzungen in NRW

 

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