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Grube Messel: Prüfstein deutscher Kulturpolitik

Archäologische Informationen, Sonderheft 1987

DOI: dx.doi.org/10.11588/ai.1987.2

Schiefer aus der Grube Messel

Bei Darmstadt-Messel wurde von 1859 bis 1970 Ölschiefer abgebaut. In den 1980er Jahren wurde geplant, die offen gelassene, etwa 500 x 800 Meter große und 70 Meter tiefe Grube als Mülldeponie zu nutzen und sukzessive zu verfüllen. Da die Grube Messel dank des Abbaus jedoch als einzigartige Fundstelle von gut erhaltenen Fossilien aus einer etwa 1,5 Millionen Jahre währenden Zeitspanne im Eozän (56-34 Mio. Jahre v. H.) bekannt und wertvoll war, regte sich ein umfassender Protest, an dem sich auch die DGUF beteiligte und 1987 dazu ein Sonderheft der Archäologischen Informationen herausgab. 1990 wurde die Planung der Mülldeponie eingestellt, am 8.12.1995 wurde die Grube Messel als UNESCO Weltkultur- und Naturerbe eingetragen.

Das seit langem vergriffene Heft ist heute ein beredtes Dokument dieser Zeit und eines erfolgreichen Bürgerprotestes zum Erhalt bedeutender Stätten des Kultur- und Naturerbes.

Autoren: Jens Hansen, Christoph Schlott, Michaela Bögner
Redaktion: Michaela Bögner und Christoph Schlott

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