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Dr. phil. Christoph Rinne

Beirat der DGUF seit Mai 2012

Christoph Rinne ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Archäoinformatik am Institut für Ur- Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sein Studium der Ur- und Frühgeschichte, der Anthropologie und der Botanik schloss er mit dem Magister Artium (1996) und der Promotion (2000) ab.

Im Anschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege für die Leitung der Ausgrabungen im Vorfeld des Tagebaues Welzow zuständig (2000-2002). Als Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt (2002-2008) war er im Rahmen des Großprojekts "B 6n" für die Fundinventarisation verantwortlich und entwickelte die projekteigene Datenbank für alle Sachdaten. Die Weiterentwicklung dieser Dokumentationsstrategie zur Grabungsdatenbank des Landesamtes und die zentrale Betreuung nachfolgender Projekte bei der digitalen Datenhaltung gehörten zu seinem zentralen Aufgabenbereich.

Ausgehend von der Promotion zu spätneolithischen Kollektivbestattungen schlagen seine Publikationen einen Bogen über die Eisenzeit, das Mittelalter bis hin zur frühen Neuzeit. Mit der Erforschung von trichterbecherzeitlichen Grabenwerken und Megalithgräbern im Raum Haldensleben liegt sein Forschungsschwerpunkt zurzeit erneut im Spätneolithikum.

Im archäologischen Werdegang von Christoph Rinne steht die denkmalpflegerische Tätigkeit mit all ihren Aspekten - von der Ausgrabung über die Archivierung bis zur wissenschaftlichen Auswertung - im Zentrum. Dabei ist die Archäologie für ihn nie das Tableau für die Technik geworden, sondern es geht ihm um die bewusste Anwendung der IT durch den Archäologen, eine echte Integration.

Das Bewahren digitaler Primärdaten stellt nach seiner Ansicht derzeit die größte Herausforderung in der Archäologie dar. Der versierte Umgang mit der neuen Technik auf einer breiten Basis , von der Vermessung über die Datenverwaltung bis hin zu automatisierten Prozessen in der Fundverwaltung, sind sein Anliegen. Stets mit dem Ziel, den hierbei entstehenden Mehrwert digitaler Primärdaten zu nutzen und auf Interoperabilität, Datensicherheit, Recherche und Nachnutzung zu achten. Dies sollte durch den Informationsaustausch der einzelnen Akteure an Universitäten und in der Denkmalpflege erfolgen und nach außen kommuniziert werden.

Seinen Beitrag zu den Zielen der DGUF sieht Christoph Rinne vor allem in der Bemühung um die vorgenannte Integration der IT in die Archäologie. Ein kleiner Beitrag in diesem Sinne ist das Engagement rund um "DGUF-Zotero", wo Christoph Rinne neben dem Literaturbeitrag vor allem die Kommunikation zur hinterlegten Datenstruktur und der Programmierung eigener Zitierstile für die DGUF übernommen hat.

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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