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Stille Revolution: Der Handlungsrahmen von Archäologie wird verändert

DGUF-Tagung vom 20.-23. Mai 2004, Halle
Archäologische Informationen 27/1, 2004

Das Tagungsthema widmet sich den Veränderungen, welche die EU über die archäologische Landschaft bringt: Welche Chancen eröffnet uns die novellierte Gesetzgebung auf der Arbeitsebene? Wie können ehrenamtliche Helfer, Grabungsfirmen, Universitäten und Denkmalpflege besser kooperieren, und welche Steine bringt die EU hierfür ins Rollen – möglicherweise ohne, dass es von uns bisher bemerkt worden ist? Welche Visionen für unser Fach rücken näher?

Wir hoffen, dass unsere Tagung die Fraktionen in der Archäologie einander näher bringt, denn hinter den Paragraphen verbergen sich ungeahnte Räume, aber auch zum Teil neue Spielregeln. Anregungen für die Umsetzung aktueller Möglichkeiten werden ebenso thematisiert wie auch die Perspektiven, die auf den Denkmalschutz warten, welche mit fachkundigen und juristischen Sparringspartnern hinterfragt und diskutiert wurden.

 

Vorträge
1. Themenblock: Europa - Neue Chancen und offene Türen für die Archäologie

Thomas Wilrich: Genehmigungsverfahren in der Bauwirtschaft. Eine Einführung

Kersten Heinz: Die Sicherung des kulturellen Erbes in der EAG

Helmut Luley: Definition archäologischer Verdachtsflächen im Rahmen des Kulturlandschaftskatasters

Henk Steopker: Qualitätssicherung in der niederländischen Archäologie am Beispiel des Maaswerkenprojekts

Thomas Wilrich: Die Anerkennung als Naturschutzverein und die Verbandsbeteiligungsrechte

2. Themenblock: Was macht die Revolution mit unseren Denkmalen? Synergien, gemeinsame Schutzinteressen und Argumentationsgrundlagen
Kersten Heinz: Wo steht das Verursacherprinzip heute?

Jörg Biel: Die Vernichtung archäologischer Denkmäler durch Land- und Bauwirtschaft sowie Erosion

Kerstin Hartsch: Das große Kommunikationsprojekt: Wie lassen sich die Interessen der Flächennutzung in Einklang bringen mit den Zielen des Boden- und Bodendenkmalschutzes?

Max Langenbrinck: DGUF Arbeitskreis 2: Dokumentarischer Abgleich von Genehmigungsverfahren - Schnittstellen für eine Kooperation von Investor und dem Netzwerk Archäologie

Gerhard Ermischer: Fallbeispiele aus Europa - Tücken und Chancen auf dem Weg in die EU

Jos Bazelmans: Die Entwicklung einer nationalen Agenda für archäologische Forschungsvorhaben in den Niederlanden

Abendvortrag
François Bertemes: Gosek: Ein Beispiel früher Himmelsbeobachtung

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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