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Geschichte der DGUF: Von den 80er Jahren bis in die Gegenwart

In den 1980er Jahren konnte sich die DGUF stabilisieren. Die Zeitschrift "Archäologische Informationen" erscheint seitdem wieder regelmäßig mit meist zwei Heften pro Jahr, und die Jahrestagungen finden mit einem wissenschaftlichen Vortragsprogramm statt.

Gerade an den Jahrestagungen lässt sich die wachsende Bedeutung der DGUF ablesen. Bestanden sie seit 1984 fest aus einem eintägigen Vortragsprogramm und einer eintägigen Exkursion in der Tagungsregion, wird das Programm seit 1990 dreitägig gestaltet, um die Fülle der Vorträge aufzunehmen. Das Besondere der DGUF-Tagungen ist der Verzicht auf parallel stattfindende Sektionen und die Fokussierung auf ein spezielles, wechselndes Thema, das jährlich auf Anregung aus dem Kreis der Mitglieder neu festgelegt wird.

Anfang der 90er Jahre wurde die Satzung des Vereins geändert, um den Deutschen Archäologiepreis zu begründen und einen wissenschaftlichen Beirat einzuführen. Der allein aus dem Stiftungskapital genährte Preis konnte 1999 erstmals vergeben werden. Seit der Vereinigung Deutschlands hat die DGUF, beginnend 1994 in Eisenach, ihre Tagungen bewusst im jährlichen Wechsel zwischen den alten und neuen Bundesländern veranstaltet.

Um über die Tagungen hinaus sehr spezielle Themen vertieft und längerfristig verfolgen zu können, wurden Arbeitskreise gegründet, als erster 1997 der AK "Archäologie im Schulbuch". Die Arbeitskreise berichten regelmäßig auf der Mitgliederversammlung über ihre Aktivitäten.

Seit der Jahrtausendwende hat die DGUF mehr und mehr fachpolitische Themen aus dem Verein heraus in die wissenschaftliche Öffentlichkeit getragen und den nötigen Diskussionen ein Forum geboten, was sich in Tagungsthemen und Aufsätzen in den Archäologischen Informationen niederschlägt. Vermehrt wurden dabei Themen des Berufsstandes und des Denkmalschutzes auch auf europäischer Ebene behandelt. Wer aufmerksam die DGUF-Tagungsthemen und die daraus resultierenden Aufsätze in den Archäologischen Informationen verfolgt, kann erkennen, dass oft Themen von der DGUF angestoßen wurden, die danach auch über die DGUF und die AI hinaus im Fach diskutiert wurden.

Die DGUF wird nicht von kommunalen oder staatlichen Institutionen getragen und hat keine nachhaltig "von alleine" bestehenden Strukturen. Ihre Substanz liegt allein im lebendigen Interesse und im ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder. Sie wirkt als Anwalt des Faches Archäologie und als Anwalt der Vergangenheit, wobei sich ausgebildete Archäologen ebenso wie an der Archäologie interessierte Personen einbringen. Auch in Zukunft wird die DGUF daran arbeiten, das Fach und seine Inhalte den sich fortlaufend wandelnden Bedingungen und Erfordernissen in der Gesellschaft anzupassen und Lösungen für Probleme zu finden.

Autor: Frank Siegmund

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