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Stellungnahmen und Initiativen der DGUF zu Einzelanliegen

Die DGUF unterstützt berechtigte Anliegen Dritter, verhilft ihnen zu mehr Öffentlichkeit und unterstützt sie durch fachwissenschaftliche Expertise. Nachfolgend Beispiele einiger Aktionen aus den vergangenen Jahren:

2016: DGUF-Stellungnahme zum Kooperationsvertrag "Forschungsprojekt Schöninger Speere"
Ein Kooperationsvertrag des Landes Niedersachsen mit der Uni Tübingen und der Senckenberg-Gesellschaft über künftige Forschungen an den Schöninger Speeren sorgte in der Presse und in Teilen der Fachwelt für Kritik. Die DGUF sieht im Vertrag jedoch eine starke Position des Landes Niedersachsen sowie weitgreifende Optionen für das Einwerben von Drittmitteln zur Erfoschung der Schöninger Speere. Dies hat die DGUF im August dem niedersächsischen Ministerpräsidenten mitgeteilt. [mehr]

2014: DGUF setzt sich für den Erhalt von Archäologie an der Universität des Saarlandes ein
An der Universität Saarbrücken sollen die Professuren für Ur- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie gestrichen werden. Beide Fächer suchen – jedes für sich - mit einer Petition um breite Unterstützung. Doch der unveränderte Erhalt des seit Jahren desaströsen Ist-Zustandes ist weder wünschenswert noch realistisch. Daher unterstützt die DGUF beide Petitionen, versucht aber vor allem, gemeinsam mit Partnern konkrete Lösungsvorschläge zu entwickeln, die im Saarland langfristig eine universitäre archäologische Kompetenz sichern. [mehr]

2013: DGUF protestiert gegen Schließung Forschungsstelle Magdalensberg in Österreich
In einem Schreiben an die Kärntner Landesregierung protestierte die DGUF im Februar scharf gegen die Schließung der Forschungsstelle samt Museum auf dem Magdalensberg. Auf dem Magdalensberg werden bereits seit 1947 Forschungsgrabungen in einer exzeptionell gut erhaltenen römischen Stadt aus der Zeit um Christi Geburt durchgeführt, die in Form eines Freilichtmuseums dem Publikum präsentiert werden. Bereits im Sommer 2012 wurde die Bewachung des Areals nach den Öffnungszeiten abgeschafft.

2011: DGUF spricht sich gegen die geplanten Kürzungen beim Alamannenmuseum in Ellwangen aus
Im Sommer 2010 plante der Stadtrat von Ellwangen, das Alamannenmuseum zu schließen. In Folge von Protesten, denen sich auch die DGUF anschloss, keimte kurzzeitig Hoffnung für den Erhalt auf. Sparbeschlüsse des Herbsts 2011 lassen nun aber einen "Tod auf Raten" befürchten. Die DGUF protestierte erneut.

2010: DGUF spricht sich gegen die Schließung der Außenstellen Ingolstadt und Nürnberg des Bayerischen Landesdenkmalamtes aus
Die DGUF setzte sich für einen Erhalt des bestehenden Netzes von Außenstellen der Landesarchäologie ein, um eine bürgernahe, schnell agierende Archäologie in Bayern zu sichern. Die Initiative hatte leider nur teilweise Erfolg: Die Außenstelle Ingolstadt wurde geschlossen, die Außenstelle in Nürnberg blieb jedoch erhalten.

2010: Initiative UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Die DGUF sprach sich gegen die geplante Rhein-Querung im Oberen Mittelrheintal aus. Hintergrund waren Aktivitäten der rheinland-pfälzischen Landesregierung im Sommer 2010, die Planung einer Querung des Rheins bei St. Goar voranzutreiben, was aus Sicht der DGUF den Status der Region als UNESCO-Welterbe gefährdet hätte. Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2011 hat die neue Landesregierung beschlossen, das Projekt nicht weiter zu verfolgen.

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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