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Stellungnahmen und Initiativen der DGUF zu Einzelanliegen

Die DGUF unterstützt berechtigte Anliegen Dritter, verhilft ihnen zu mehr Öffentlichkeit und unterstützt sie durch fachwissenschaftliche Expertise.

2017: Anstoß einer Debatte über die Eingruppierung von Mitarbeitern im Hegau-Museum Singen
Im April wurde seitens der Stadt Singen für das kommunale Archäologische Hegau-Museum die Position der stv. Museumsleitung ausgeschrieben, vorgesehen war eine Eingruppierung "bis TVöD 9c". Nach sorgfältigem Studium des Anforderungsprofils sowie des Tarifvertrags TVöD intervenierte die DGUF beim Oberbürgermeister. Nach Ansicht der DGUF würden die in der Stellenanzeige beschriebenen Anforderungen und die tarifliche Eingruppierung nicht zueinander passen. Wir erhielten Antwort, dass Anforderungen und Eingruppierung sehr wohl den Regularien des TVöD entsprächen. Inzwischen wurde die Position in Singen besetzt. Eine von der DGUF ausgelöste starke verwaltungsinterne Diskussion führte jedoch dazu, dass eine Höhergruppierung dieser Stelle auf TVöD 10 vorgesehen ist und diese in einem weiteren Schritt wohl auf TVöD 11 angehoben wird, um zugleich eine zweite Mitarbeiterstelle auf TVöD 10 anzuheben. [mehr]

2016/2017: DGUF moniert unangemessenes "Stipendium", vergeben durch die hessische Landesarchäologie
Die hessische Landesarchäologie lobte ein 2-jähriges wissenschaftl. Forschungsprojekt auf Sozialhilfeniveau für eine Archäologin mit Studienabschluss als ein "Stipendium" aus und startete das Projekt im Oktober. Aus Sicht der DGUF wäre eine Bezahlung nach oder analog 50% TV-L 13 die sachlich angemessene Bezahlung. Das in Hessen gewählte Modell verstößt gegen die fachliche Ethik. Während die Verantwortlichen die Kritik der DGUF vollständig zurückweisen, hebt das Nachrichtenmagazin "Spiegel" diesen Fall als "zweifelhaft" hervor. [mehr]

2016: DGUF-Stellungnahme zum Kooperationsvertrag "Forschungsprojekt Schöninger Speere"
Ein Kooperationsvertrag des Landes Niedersachsen mit der Uni Tübingen und der Senckenberg-Gesellschaft über künftige Forschungen an den Schöninger Speeren sorgte in der Presse und in Teilen der Fachwelt für Kritik. Die DGUF sieht im Vertrag jedoch eine starke Position des Landes Niedersachsen sowie weitgreifende Optionen für das Einwerben von Drittmitteln zur Erfoschung der Schöninger Speere. Dies hat die DGUF im August dem niedersächsischen Ministerpräsidenten mitgeteilt. [mehr]

2014: DGUF setzt sich für den Erhalt von Archäologie an der Universität des Saarlandes ein
An der Universität Saarbrücken sollen die Professuren für Ur- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie gestrichen werden. Beide Fächer suchen – jedes für sich - mit einer Petition um breite Unterstützung. Doch der unveränderte Erhalt des seit Jahren desaströsen Ist-Zustandes ist weder wünschenswert noch realistisch. Daher unterstützt die DGUF beide Petitionen, versucht aber vor allem, gemeinsam mit Partnern konkrete Lösungsvorschläge zu entwickeln, die im Saarland langfristig eine universitäre archäologische Kompetenz sichern. [mehr]

2013: DGUF protestiert gegen Schließung Forschungsstelle Magdalensberg in Österreich
In einem Schreiben an die Kärntner Landesregierung protestierte die DGUF im Februar scharf gegen die Schließung der Forschungsstelle samt Museum auf dem Magdalensberg. Auf dem Magdalensberg werden bereits seit 1947 Forschungsgrabungen in einer exzeptionell gut erhaltenen römischen Stadt aus der Zeit um Christi Geburt durchgeführt, die in Form eines Freilichtmuseums dem Publikum präsentiert werden. Bereits im Sommer 2012 wurde die Bewachung des Areals nach den Öffnungszeiten abgeschafft.

2011: DGUF spricht sich gegen die geplanten Kürzungen beim Alamannenmuseum in Ellwangen aus
Im Sommer 2010 plante der Stadtrat von Ellwangen, das Alamannenmuseum zu schließen. In Folge von Protesten, denen sich auch die DGUF anschloss, keimte kurzzeitig Hoffnung für den Erhalt auf. Sparbeschlüsse des Herbsts 2011 lassen nun aber einen "Tod auf Raten" befürchten. Die DGUF protestierte erneut.

2010: DGUF spricht sich gegen die Schließung der Außenstellen Ingolstadt und Nürnberg des Bayerischen Landesdenkmalamtes aus
Die DGUF setzte sich für einen Erhalt des bestehenden Netzes von Außenstellen der Landesarchäologie ein, um eine bürgernahe, schnell agierende Archäologie in Bayern zu sichern. Die Initiative hatte leider nur teilweise Erfolg: Die Außenstelle Ingolstadt wurde geschlossen, die Außenstelle in Nürnberg blieb jedoch erhalten.

2010: Initiative UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Die DGUF sprach sich gegen die geplante Rhein-Querung im Oberen Mittelrheintal aus. Hintergrund waren Aktivitäten der rheinland-pfälzischen Landesregierung im Sommer 2010, die Planung einer Querung des Rheins bei St. Goar voranzutreiben, was aus Sicht der DGUF den Status der Region als UNESCO-Welterbe gefährdet hätte. Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2011 beschloss die Landesregierung, das Projekt nicht weiter zu verfolgen.

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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