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Michaela Schauer M. A. ACIfA

Beirätin der DGUF seit Juli 2017

Michaela Schauer studierte Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie in München und Kiel sowie Vorderasiatische Archäologie in München. Ihr zeitlicher Schwerpunkt liegt auf dem Übergang von Mesolithikum zu Neolithikum sowie den verschiedenen Prozessen, die diesen Umschwung begleiten. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit diesem Themenkomplex im Zusammenhang mit dem frühen Neolithikum Südfrankreichs. Ein weiteres Interessengebiet bilden naturwissenschaftliche Ansätze zur Interpretation archäologischer Daten. In ihrer Masterarbeit zu geschliffenen Steingeräten aus Oberflächenfunden beschäftigte sich Michaela Schauer deshalb auf statischer Basis mit der Validität sowie Anwendbarkeit der aktuellen Typologien von Beilen, Dechseln und Äxten.

Eine Kombination aus den naturwissenschaftlich-mathematischen und zeitlichen Interessensschwerpunkten bildet ihre Doktorarbeit: Seit 2015 promoviert sie in München über p-XRF-Analysen an La-Hoguette-Keramik.

In verschiedenen Jobs, sowohl in der Grabungsarchäologie als Grabungsleitung und Dokumentationsleitung als auch als Tutorin und jetzt wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität München oder als Praktikantin der Archäologischen Staatssammlung München hat Michaela Schauer unterschiedliche Erfahrungen in vielen verschieden Arbeitsbereichen der Archäologie sammeln dürfen. Durch ihr Engagement als Präsidentin des Berufsverbandes CIfA Deutschland ist sie seit Mitte 2017 außerdem im politischen Bereich der Archäologie aktiv.

Aufgrund dieser vielfältigen Einblicke sind Michaela Schauer die vielen kleinen und großen, ähnlichen aber auch unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Arbeitsbereiche (Grabungsfirmen, Amtsarchäologie, Sammlungen, Universitäten etc.) besonders aufgefallen. Deshalb liegen ihr vor allem archäologie-interne Themen (z. B. Selbstorganisation, Informationsaustausch innerhalb und zwischen archäologischen Fach- und Arbeitsbereichen etc.) sehr am Herzen. So gibt es in den Themenkomplexen Bezahlung, Redefreiheit, aber auch Job- und Zukunftsperspektiven viele Aspekte, die gemeinsam verbessert bzw. verändert werden können. Gerade hier sieht sie eine besondere Stärke der DGUF, denn diese hat den Mut und die Möglichkeit, Unstimmigkeiten anzusprechen und Stellung zu beziehen. Ihr Ziel innerhalb der DGUF ist es, den innerfachlichen Austausch zu stärken und zu unterstützen.

Urgeschichte, Vorgeschichte und andere Archäologien: Eine Begriffsklärung
Das Fach, um das es der DGUF geht, wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet.
Hinter dem bekannten, scheinbar einfachen Begriff "Archäologie" verbergen sich viele unterschiedliche Archäologien. mehr

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